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 Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDi Mai 21, 2013 7:16 am

*Gragosh bleibt ruhig und ausgeglichen als der Wolf den Weg betritt. Lediglich ein leichtes Grunzen ist zu vernehmen. Als Rowan das wilde Reden beginnt, blickt der Ork zwischen dem Wolf, der Orkin und Rowan hin und her. Mit überlegender Miene und rollenden Fingern überlegt Gragosh den nächsten Schritt seiner Aktion. Plötzlich erregt etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Er dreht sich langsam um und geht ein paar Schritte in den Wald hinein. Dort am Boden scheinen wilde Heidelbeeren zu wachsen die im abendlichen Tau glänzen und seine volle Aufmerksamkeit haben. Gebückt und schliesslich in die Hocke gehend macht Gragosh sich daran die Beeren zu pflücken und mit der Handfläche in seinen Mund zu schieben. Schmatzend blickt er zu den drei hinter Ihm und wendet sich wieder den Beeren zu*

Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 19_010

*Nach ein paar Minuten kommt er zurück zum Weg. Um sein Maul herum klebt der blaurote Beerensaft im Bart, seine Finger sind ebenso eingesaut. Als er dann seine Hände mit Erde reinigt blickt er zu den Dreien...*

"Dä Sonne geht unter. Wer brauchen än Lagerplatz uur dä Nacht"

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDi Mai 21, 2013 8:58 am

"Nein. Zufällig bin ich nicht auf dem Weg nach Jehenna."
Shyrr tritt näher, während Rowan redet und bleibt etwa eine Körperlänge von ihm entfernt stehen.
Der Wolf bleibt an Ort und Stelle, sein Kopf bewegt sich aber immer wieder hektisch hin und her, er wirkt verunsichert.
Die Orcin schließt halb die Augen und streckt den Kopf leicht nach vorne während sie tief durch die Nase atmet - es klingt als würde sie schnüffeln - und wieder ausatmen. Ihre Anspannung schwindet ein Stück weit und sie sieht ihn direkt an.
"Ich verstehe nicht ganz, was du da sagst - deine Geschichten würde ich aber gerne hören."
Shyrr wirft einen Blick in Richtung des Orcs, der halb in den Blaubeerbüschen verschwunden ist, bevor sie sich wieder an Rowan wendet.
"Der Wolf wird dich nicht angreifen, solange du ihn nicht provozierst. Sieh nicht in seine Augen."
Sie schweigt eine Weile und richtet ihren Blick auf den Orc, der sich durch die Blaubeeren futtert. Als Gragosh schließlich das Wort an Rowan und sie selbst richtet, antwortet sie nach einer kurzen Pause.
"Es gibt einen Ort in der Nähe wo ihr Schlafen könnt. In eurer Geschwindigkeit wird es dunkel sein, wenn wir ankommen."
Shyrr zögert einen Moment, bevor sie weiterspricht, "Wenn wir dich tragen, Bretone, schaffen wir es in der Dämmerung. Ihr seht Beide aus, als hättet ihr nichts gegen eine Schüssel Eintopf einzuwenden. Dabei lässt es sich gut Geschichten erzählen."
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDi Mai 21, 2013 10:34 am

Rowan schaut zu Gragosh und versucht dessen Reaktionen zu deuten.
"Hrm...ich denke wir sind einverstanden. Zeigt uns wo dieser "Ort" sich befindet."
Rowan legt sich unter Schmerzen wieder gerade in die Trage.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMi Mai 22, 2013 6:52 am

*Gragosh steht nahe eines Baumes barfuß im Moos und schweigt nur. Mit seinen Blicken mustert er die beiden nacheinander und grunzt etwas. "Wenn wir dich tragen, Bretone, schaffen wir es in der Dämmerung. Ihr seht Beide aus, als hättet ihr nichts gegen eine Schüssel Eintopf einzuwenden. Dabei lässt es sich gut Geschichten erzählen."Als der Ork etwas von Nahrung hört die Shyrr anbietet, erhöht sich dessen Aufmerksamkeit zunehmend. Mit seinen Augen fixiert Gragosh den Bretonen und hört was dieser sagt. "Hrm...ich denke wir sind einverstanden. Zeigt uns wo dieser "Ort" sich befindet." Der alte Clanork hat nun eine Zustimmung von Rowan und ein Angebot von Shyrr. Mit dem Blick in den Himmel deutet sich die Dämmerung an. Das Licht des Waldes wird zunehmend schwächer, der Boden und die Bäume färben sich allmähig in ein leuchtendes Gelbgrün*

Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 Image_10

*Gragosh nickt beiden zu und bekundet somit auch seine Zustimmung. Innerlich kann der Ork seine erlebten Stunden bisher kaum verarbeiten. Mitten im Wald, ein Zauberer angefallen von einem Eber, er selbst verletzt, eine Orkin die Ihm heissen Eintopf bietet, diese elende Schinderei in die nächste Stadt und...und...und..*

*Mit langsamen Schritten läuft Gragosh an der Orkin vorbei in Richtung Rowan, der Ihn auch schon anblickt. Gragosh bückt sich und nimmt die Trage auf, auf der Rowan liegt. Mit aller Kraft zieht er die Trage in Richtung Shyrr....*

"Na dann......"
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMi Mai 22, 2013 8:56 am

Shyrr geht Gragosh entgegen und nimmt das andere Ende der Trage. Mit dem Rücken zu den Beiden gewandt, nimmt sie Blickkontakt zu dem Wolf auf, bevor sie schweigend die Richtung vorgibt.
Der weiße Wolf läuft in einem Abstand von etwa drei Metern seitlich der Gruppe und wirkt noch immer verunsichert.
Es geht ein Stück des Weges entlang, den Rowan und Gragosh bereits hinter sich gebracht hatten. Nach etwa 200 Metern verlässt Shyrr den Weg und bahnt sich ihren eigenen durch den Wald hindurch.
Mit der Trage geht sie umsichtig um, hin und wieder wirft sie Rowan einen Blick über die Schulter zu und warnt ihn mit einem "Achtung" oder "Halt dich fest", wenn Gragosh und sie ihn über eine schwierige Stelle schaffen.
An diesen Stellen versucht sie dem Orc so viel Last wie möglich ab zu nehmen.

Es geht immer weiter aufwärts, bis sie auf eine hohe Felswand treffen, die sich ein ganzes Stück durch den Wald zieht.
Hier bleibt Shyrr stehen und wendet sich nach hinten. Sie sieht Gragosh mit einem schwer zu deutendem Blick an.
"Es ist nicht mehr weit."
Der Wolf läuft inzwischen vor der Gruppe her, sieht sich aber immer wieder um und wartet auf die drei.
In einer Kurve umlaufen sie ein Stück der Felswand, bis sie wieder auf den hellen Fels treffen, der ihnen den Blick nach Norden versperrt.
Hier steht an die Felswand gebaut eine kleine Hütte, aus Lehm, Holz und Stein, die sich unauffällig in die Umgebung einfügt.
Das Dach ist von Moosen bedeckt und die provisorische Tür aus Brettern steht angelehnt vor der Öffnung.
Es ist kaum noch Licht vorhanden, als Shyrr die Trage neben der Hütte zu Boden sinken lässt und die Tür zur Seite hebt um sie an die Wand zu lehnen.
Sie bietet Rowan ihren kräftigen Arm zum Aufstehen an.

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMi Mai 22, 2013 9:14 am

Während die beiden starken Orks Rowan durch die Wildnis schleppen, starrt dieser nach oben zum Blätterwerk der Bäume und träumt vor sich hin. Doch immer wieder wird er durch einen Schmerzensstoss in seinem Bein aus seinen Gedanken gerissen, wenn das untere Ende der Trage an einen Stein oder eine grosse Wurzel schlägt...
*Was für eine seltsame Reise. Nun habe ich doch zwei Orsimer gefunden, beide scheinen jedoch schon längere Zeit hier draussen zu leben... Ich muss Kaz'gar davon berichten, wobei das wohl wenig mit unseren Studien zu tun hat... Moment...er hat mir doch diesen Brief mitgeschickt... Dem Bündnis helfen, nicht wahr? Kaz'gar wird seinen Freund bestimmt unterstützen wollen, sonst hätte er mir diesen Brief nicht geschickt... In der Gilde würden sie nur die Stirnrunzeln, wenn ich mit zwei Orsimer daherkommen würde...aber die Gilde hält sich ja aus dem Konflikt raus... Die Orsimer...hrm... der König braucht jeden und die Zeiten des Versteckens sind vorbei. Ich werde mit ihnen sprechen müssen...irgendwie...*
Wieder wird Rowan aus seinen Gedanken gerissen als Shyrr vor ihm steht.
"Oh...Wir sind schon da?"
Er ergreift ihren Arm und lässt sich langsam aufhelfen. Er richtet seinen Blick auf und mustert die Hütte.
"Euer Zuhause? Habt ihr es gebaut?"

Würden die drei danach ins Haus gehen, würde Rowan natürlich folgen.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDo Mai 23, 2013 7:47 am

*Als er auf der Höhe von Shyrr ankommt, setzt der Ork die Trage nochmals kurz ab um einen Dorn aus dem Fuß zu ziehen. Shyrr fixiert Gragosh mit dem Blick und nimmt das fordere Ende der Trage auf. Gragosh geht daraufhin an das hintere Ende um es letztlich aufzuschultern. Nun geht es los. Deutlich unbeschwerter und leichter als ohne die Orkin wird Rowan den Waldweg langgetragen. Nach etwa 200 Metern biegt Shyrr rechts in den Wald ab. Der Ork blickt nach vorne und nimmt in seinem Augenwinkel den Bogen war, der längs auf der Trage bei Rowan liegt. Mit alten Augen mustert er den Bogen während des Gehens auf schwierigem Terrain. Ein paar Bodenwurzeln und Gestrüpp später zeichnet sich in Gragosh`s Gesicht die Härte und Schindung der vorrangegangenen Stunden. Aber was wäre ein Ork, der nicht leidensfähig wäre. Mit ruhigem Atem zieht er durch bis sich vor Ihm durch die Baumwipfeln eine riesen Felswand auftümt. Grau und steil wächst sie den Himmel entgegen. Doch plötzlich stockt es und der Ork kommt zum stehen. Als er um sich blickt, endeckt er eine kleine Feuerstelle und eine Lehmhütte die mit Brettern am Eingang verschlagen ist. Sie sind angekommen. Nun ist es auch schon etwas dunkler und wieder einmal ziehen graue Wolken am Himmel entlang. Als beide die Trage absetzen, taumelt Gragosh etwas von Erschöpfung und lässt sich einfach an der Feuerstelle fallen. Sitzend beginnt er einen Schluck zu trinken und beobachtet die Beiden ohne ein Wort von sich zu geben.....*

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDo Mai 23, 2013 9:36 am

Shyrr führt Rowan zu einer selbstgezimmerten Bank aus entrindeten Ästen, die vor der Hütte steht.
"Setz dich, Bretone, und ruh dich aus." Sie wirft ihm von der Seite ein verschmitztes Grinsen zu, bei dem ihre Hauer deutlich zu sehen sind. "Wenn du nicht alles alleine isst, werde ich dich schon nicht anknabbern.", fügt sie hinzu während sie die Hütte betritt.
Der Wolf folgt ihr sofort ins Innere und ist noch an ihrer Seite, als sie mit einem halbgefüllten Kupferkessel wieder nach draussen tritt.
Sie stellt den Eintopf neben der Feuerstelle ab und reicht sowohl Gragosh als auch Rowan ein Stückchen hart gewordenen Schinken vom Winter.
Während sie ein neues Feuer entzündet, erzählt sie.
"Als ich die Hütte gefunden habe war sie schon seit Jahren nicht mehr bewohnt. Ich habe sie letztes Jahr wieder aufgebaut, bevor der Winter kam.
Jetzt würde ich gerne deine Geschichte hören, Bretone."



Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 15490648-foto-von-der-irish-stew-oder-guinness-stew-hat-in-einem-alten-gut-getragen-kupferkessel


Während sich der Eintopf ein Stück über dem Feuer erhitzt, steht sie nochmals auf und schleppt einen Holzklotz heran. Sie sieht Rowan wieder direkt an, während sie neben ihm kniet und nach seinem verletzten Bein greift um es vorsichtig auf dem Holzklotz hoch zu legen.

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDo Mai 23, 2013 12:23 pm

Rowan macht es sich auf der Bank bequem und nickt der Orkin zu, als sie sein Bein hochlagert.
"Habt Dank. Leider wird das jedoch nicht reichen. Ich muss möglichst schnell in die Stadt. Es muss gerichtet werden, damit es wieder richtig zusammenwachsen kann. Morgen müssen wir also gleich weiter..."
Dann schaut er zu Gragosh. "Sofern ich noch auf eure Hilfe zählen kann, Gragosh?" Rowan wartet die Antowrt des Orks ab und spricht dann weiter.
"Nun die Geschichte mit dem Eber... naja. Ich hatte mein Lager am Waldrand aufgebaut und ein kleines Feuer brannte schon vor der Höhle, die ich mir als Schlafschätte ausgesucht hatte... Plötzlich hörte ich diese seltsamen Geräusche... und da stand er! Ein gewaltiger Keiler, mannshoch mit Hauern so gross wie Unterärme...Augen.. roten Augen! Ja genau...so war es! Da stand er also und stürmte auf mich zu...
Ich dachte schon meine letzten Tage seien gezählt, da sprang aus dem Nichts... eigentlich aus den Bäumen heraus, aber "aus dem Nichts heraus" klingt besser... Also ebe... da sprang plötzlich aus dem Nichts heraus ein Ork auf den Keiler." Rowan deutet auf Gragosh.
"Doch das Biest war ein Monstrum! Gragosh packte es zwar mit blossen Pranken, aber das Vieh konnte ihn mit dieser unbändigen Kraft von sich schleudern... Gragosh flog durch die Luft und prallte hart am Boden auf.
Zwar konnte er das Biest nicht besiegen, jedoch verschaffte er mir genügend Zeit einen Levitationszauber zu sprechen... Als der Eber mich fast erreicht hatte, konnte ich mich durch den Zauber gerade noch in Sicherheit bringen... der Eber aber konnte seine Spurt nicht mehr verlangsamen und donnerte in die Felswand hinter mir. Einige Steine vielen noch auf ihn... vielleicht war er nur bewusstlos oder er hat sich das Genick dabei gebrochen..." Rowan zuckt mit den Achseln.
"Einer seiner rasiermesserscharfen Hauer erwischte mich doch noch und auch ich wurde im hohen Bogen durch die Luft geschleudert... Wie ihr seht, hab ich mir dabei das Bein gebrochen.... und deshalb sind wir auf dem Weg in die Stadt."
Als Rowan endet schweigt er einen Moment und wartet die Reaktionen der anderen beiden ab. Dann schaut er zu Shyrr und erhebt wieder das Wort.
"So und nun seid Ihr an der Reihe? Weshalb lebt Ihr hier so einsam in den Wäldnern?" Er schaut zu Gragosh. "Die Frage würde ich auch Euch stellen." Sein Blick wechselt nun immer wieder hin und her, vom einen Orsimer zum anderen.
"Euer Volk wird nicht mehr vertrieben und die Orsimer Stämme und Klans müssen auch keine Dörfer mehr für ihr Überleben plündern. Schon seit über einer Dekade sind unsere Völker schon im Dolchsturzbündnis unter König Emeric vereint. Wir haben gemeinsame Ziele! Und gemeinsame Feinde! Orsimer und Bretonen haben bereits Seite an Seite miteinander gekämpft. So gegen Ranser von Schornhelm, als er Wegesruh, den Sitz unsere Königs angriff. Emeric hat durch seine Heirat mit Prinzessin Maraya gar die Rothwardonen an uns gebunden. Eure einstigen Feinde stehen nun Seite an Seite mit eurem Volk für ein sicheres Tamriel! Wer weiss was kommt? Die Konflikte spitzen sich zu und Krieg liegt in der Luft.
Ihr euer Leben nicht länger einsam in den Wäldern verbringen..."

Als der Bretone seine Rede schliesst, atmet er schwer. Offenbar hat er sich sehr ereifert und beruhigt sich nun langsam etwas. Er greift nach seinem Wasserschlauch und nimmt einen grossen Schluck. Etwas abwesend schaut er auf sein Bein und verzieht das Gesicht. Die Schmerzen waren wieder gekommen, als er aufgehört hatte zu erzählen und zu sprechen. Er kneift die Augen zusammen und reibt mit der rechten Hand über sein Oberschenkel. Nach einigen Minuten schaut er auf.
"Etwas Eintopf würde mir nun wohl gut tun, wenn ihr so gut sein würdet..."
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDo Mai 23, 2013 4:07 pm

Während Rowan erzählt, geht Shyrr noch ein Mal in die Hütte. Mit zwei hölzernen Schüsseln und einer Kelle kommt sie wieder, sie scheint dem Bretonen aufmerksam zu zu hören. Nebenbei wirft sie dem weißen Wolf Rippen und Rückgrat eines Hasen hin, an dem kaum noch Fleisch hängt.
Die Weiße schnappt sich das Stück und verkrümelt sich mit misstrauischen Blicken zu Gragosh und Rowan hinter einen dichten Busch.
Shyrr rührt den Eintopf kräftig um, erst dann beginnt sie zu sprechen.
"Ein Glück für dich, dass Gragosh zufällig in der Nähe war.", meint sie. Es ist schwierig heraus zu hören, ob sie an dieser Geschichte zweifelt.
"Ich denke nicht, dass ich dein Bein richten kann - halte es aber gut oben. Wenn es anschwillt wird es noch schmerzhafter. Wenn ihr etwas braucht, lasst es mich wissen - ich werde sehen, was ich tun kann.", sagt sie und sieht erst Rowan, dann Gragosh an.
"Weshalb ich einsam in den Wäldern lebe?" Shyrr schüttelt knapp den Kopf. "Ich fühle mich nicht einsam. Die Weiße ist hier und seit dem Winter habe ich regelmäßig Kontakt mit einem Jäger, der Nahe der Stadt wohnt.
Ich bin nicht traditionell aufgewachsen, Bretone. Es gibt keine Festung, die meine Heimat ist - und ich kenne auch die Feinde nicht, von denen du sprichst. Was du da erzählst, ist für mich schwer zu verstehen.
Krieg sagst du. Gemeinsame Feinde, gemeinsame Ziele."


Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 Feuerstelle


Shyrr schweigt, während sie den duftenden Eintopf aus Wurzeln, Knollen, Hase und jungen Brennesseln vom Feuer nimmt und die beiden Schüsseln füllt. Ohne Löffel reicht sie Orc und Bretone das Essen.
"Es gibt nicht viele Alternativen."
Shyrrs bis jetzt so ruhige Mimik wirkt von einem Moment auf den anderen agressiv, sie funkelt Rowan wütend an und es dauert eine Weile, bis sie sich wieder unter Kontrolle hat, den Blick senkt und tief durchschnauft.
"Ich habe nicht vor den Rest meines Lebens an einem Ort zu verbringen, ich werde auch keinen Häuptling heiraten und mich als dritte Frau in einer fremden Familie durchschlagen. Genausowenig werde ich in einer Schmiede arbeiten, in der Andere mehr von meiner Arbeit profitieren, als ich selbst - ich lasse mich nicht betrügen, egal von welchem Volk."
Der Wolf huscht an ihre Seite, legt sich direkt neben Shyrr und legt das Kinn auf ihren Oberschenkel. Er scheint den Stimmungswechsel zu spüren, immer wieder legt er eine Pfote auf Shyrrs Bein, bis sie schmunzelt und ihn streichelt.
Der Orcin scheint der plötzliche Gefühlsausbruch nicht unangenehm zu sein. "Noch was vom Eintopf?", fragt sie eine Spur gastfreundlicher.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyFr Mai 24, 2013 8:31 am

*Der Ork sitzt Gedankenversunken und müde am Feuer. Das geht eine Weile lang so, bis der Schatten sich zunehmend über die Lichtung legt und die Nacht langsam die Hände nach den Dreien ausstreckt. Gragosh steht auf und holt etwas Holz, um sie anschliessend ins Feuer zu legen und es anzufachen. Als Ihm der Duft von warmen Essen in die Nüstern steigt, beginnt er etwas zu hecheln und hebt den Kopf um zu sehen ob es schon so weit ist. Knurrend meldet sich sein Magen zu Wort. Nun kommt Shyrr aus dem Verschlag und reicht Rowan und Ihm ein trockenes Stück Schinken. Wie als ob er es nicht erwarten kann, versenkt Gragosh seine Hauer in das Stück Fleisch. Kauend und schmatzend lauscht der Ork den Erzählungen von Rowan. Als die Frage kommt, ob Gragosh Ihn am nächsten Morgen hilft, nickt er zustimmend. Rowan fährt also fort mit der Geschichte und erzählt lebhaft und lebendig wie der Ork es nie von sich geben könnte das Abenteuer um den Keiler. Bei der Stelle als Gragosh den Eber halbnackt anstürmt, spuckt Gragosh ein Stück Schinken aus und muss etwas lachen. Als nun die Frage an den Ork gerichtet wird, weshalb er so einsam in den Wäldern lebt, kaut er erst herunter und antwortet...*

"Wie schon mal palavert, sen Gragosh un sen Clanork von Aldmeri aufgehalt`n word`n. Dazz war weita südlich, viel weita in Cyrodill, Meinen Begleita haben sie gehängt, Gragosh konnte einen erschlagen. Dann haben sie mich gejagd. Gragosh sen dann einfach im Wald geblieben. Dazz war vor vielen Wintern. Dä Mar sen schlecht! Dort sen viele Völker un es stinkt dort. Gragosh sen dort nicht willkommen. Schaun mer alle an wie........*verstummt*"

*Rowan tut alles daran, das Bild von Orsimern in seiner Heimat besser darzustellen und die Errungenschaft unter den Völkern der letzten Jahre hervorzuheben. Aber Gragosh beschäftigt sich weiter mit seinem Schinken. Nach einiger Zeit des Schweigens blickt der Ork den Bretonen an und Ihm purzeln einige Wörter aus dem Mund...*

"Früha Rowan, früha als ich noch jünger war zog ich weg vom Clan, um für mein Volk zu mosch`n. Gragosh hat als Krieger auch für dein Volk gekämpft. Nach den Kämpfen war es deines Gleichen die uns wieder in die Berge trieben. Dere Worte vom Zusammenhalt und Treue hat Gragosh schon einmal gehört..."


Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 Orc_kn10

*Nach diesen Sätzen schwieg der Ork für eine halbe Stunde und stocherte nur mit einem längeren Stück Holz in den Flammen. Erst als Shyrr den Eintopf bringt, legt Gragosh den Stecken weg und nimmt die Schüssel entgegen. Mit einem "Bedankh" umfasst er mit beiden Händen die heisse Schüssel und zieht den Duft des warmen Essens in seine Nase. Er schliesst die Augen und geniesst es förmlich, etwas so schönes in den Händen zu halten. Mit einem wilden Schütten füllt der alte Krieger seinen Hals mit dem heissen Mahl. Links und rechts der Mundwinkel sammeln sich schon einige Essensreste vom übereiltem Trinken und Schlucken. Die Schüssel ist auch schon leer so legt sich der Ork zurück und lauscht der Geschichte von Shyrr. Als Gragosh die Abneigung Shyrr`s zu den Traditionen bemerkt, beisst er sich auf seine eigenen Zähne und verbirgt damit seinen Unmut über das Gehörte. Ihm wird klar, dass die Orkin sehr weit weg von seinem alten Leben ist.........*
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyFr Mai 24, 2013 9:05 am

Rowan nimmt den Eintopf dankend entgegen. Er stellt ihn sich auf den Schoss und und löffelt langsam den Inhalt - ab und zu daran pustend- in sich hinein.
"Schmeckt ausgezeichnet, das Beste was ich gegessen habe seit ich in diese Wälder hier aufgebrochen bin..."
Während er der Orkin so zu hört schaut er sie sich etwas genauer an, ihre muskulöse Statur, den ledrigen Brustharnisch, sein Blick wandert auch zu der Wölfin.
"Ich wollte euch nicht beleidigen... und sprach auch nicht davon, dass Ihr irgendein Häuptling heiraten sollt. Ich wollte euch lediglich erklären, dass es keinen Grund mehr gibt hier in den Wäldern völlig abgeschieden zu leben. Hochfels, Hammerfall, Orsinium, die Welt wartet draussen und steht eurem Volk nun offen. Habt ihr schon einmal das Schloss von Dolchsturz gesehen oder die Alik'r-Wüste gesehen? Und ausserdem..."
Rowan setzt ab und nimmt noch ein Löffel Eintopf, er kaut, schluckt und macht eine seltsam lange Pause, in welcher er einfach nichts sagt. Er schaut Shyrr und dann Gragosh forschend ins Gesicht... und setzt dann langsam und ruhig wieder an.
"Die Nord, Dunmer, Aldmer, Bosmer und auch Tiervölker... wenn erst Krieg herrscht... es geht nicht nur um Cyrodiil... der Krieg wird auch hierher kommen... Wir sind hier an der Grenze zu Himmelsrand... Niemand kann sich dem Krieg entziehen... weder die Magiergilde noch ihr... das Kaiserreich bestand durch die Neutralität der Akaviriherrscher... wer weiss was geschieht, wenn ein Mer auf dem Rubinthron sitzen würde? Würden sie ihre alte Herrschaft wieder aufleben lassen wollen? Alle Versklaven, wie es den Argoniern bis vor kurzem noch erging?"
Rowan schaut in seine Schüssel und nimmt die letzten beiden Löffel voll Eintopf zu sich.
"Gragosh scheint es ausserdem ganz ähnlich zu gehen, wie euch?" Er schaut fragend zum Ork. "Ach... Danke, ich habe genug, keinen Eintopf mehr."
Rowan lauscht zwischen durch auch den Worten von Gragosh gro-Donneraxt und nickt ab und an.
"Eure Skepsis ist verständlich...doch die Zeiten haben sich geändert...schon über eine Dekade werden die Orsimer nicht mehr von uns bekämpft oder vertrieben. Gerade die Dörfer in der Nähe der Gebirge um Orsinium sind froh darüber nicht mehr geplündert zu werden und begrüssen den Frieden mit eurem Volk. Euer Schmiedehandwerk ist weitgeschätzt, nicht nur in Hochfels auch in Hammerfall. Wenn wir ihn Jehenna sind werdet Ihr es sehen und nicht nur dort! Glaubt mir... Natürlich gibt es immernoch welche, die an der alten Feindschaft festhalten, doch sind das wenige und auch nur solche, die sonst keine richtigen Probleme haben. Lasst euch von Unwissenden nicht abschrecken... das Dolchsturzbündnis hält zusammen. Jedes Volk ist ein Teil eines Ganzen..."
Rowan schliesst seine Augen und streckt seine Hand aus. Er vertreibt alle seine Gedanken aus seinem Kopf bis nur noch Leere diesen erfüllen, dann öffnet er plötzlich seine Augen und sein Blick setzt sich pfeilschnell auf einen hüftlangen Ast, der etwas entfernt am Boden liegt... der Ast beginnt langsamzum zittern.... er regt sich.... ein Ende hebt sich....ein Ruck... er ist in der Luft und schwebt in Rowans Hand. Als der Bretone den Ast umgreift, setzt er die untere Spitze auf den Boden und ritzt etwas in die Erde.
"Die ist das Zeichen König Emerics...drei Teile vereint zu einem Ganzen...sich stütztend...sich schützend....gemeinsam vereint."
Folgendes Symbol hat er in den Erdboden eingekratzt:
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyFr Mai 24, 2013 11:47 am

Shyrr hört Gragosh aufmerksam zu, während er in kurzen Sätzen von sich erzählt. Als seine Geschichte endet und Rowan wieder zu reden beginnt, wirkt sie nachdenklich.
Da keiner der Beiden einen weiteren Nachschlag will, greift sie nach Gragoshs Schüssel um sie für sich selbst mit dem Rest zu füllen und etwas zu essen, während sie dem Bretonen zuhört.
Shyrrs Hand fährt unbewusst in Richtung Machete, als Rowan den Levitationszauber wirkt. Als er mit dem Stock das Zeichen einer Triskele in den Boden malt, lässt ihre körperliche Anspannung nach und die Hand sinkt wieder in das dichte Fell des Wolfs.
"Was du erzählst, klingt... interessant. Ich werde euch bis nach Jehenna begleiten - da war ich noch nicht."
Sie steht auf und geht wieder ins Innere der Hütte. Sie entzündet ein kleines Feuer im Ofen, man hört es hin und wieder knarzen.
Als sie wieder nach draussen tritt, hat sie einen dicken, zusammengewickelten Pelz unter den Arm geklemmt. Sie bleibt vor Gragosh stehen. "Behalte es. Du kannst mit dem Bretonen drinnen schlafen - wenn du willst."
Das Geschenk an Gragosh sind zwei weiche Bärenpelze - deren ursprüngliche Träger der Größe nach noch kein Jahr alt gewesen sein dürften. Sie wurden mit Sehnen unauffällig aneinandergenäht und vermutlich selten genutzt.
Ohne eine Reaktion abzuwarten dreht sie sich zu Rowan.
"Ich habe dir den Schlafplatz vor dem Ofen zurecht gemacht. Sag mir, wenn du Hilfe brauchst. Ich könnte dir einen kühlenden Umschlag machen."
Shyrr geht mit dem leeren Kupferkessel und dem Wolf an ihrer Seite zwischen die Bäume und verschwindet für einige Minuten in der Dunkelheit.

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptySa Mai 25, 2013 9:52 am

*Zurückgelehnt entspannt Gragosh langsam von diesem langen Tag. Mit geschlossenen Augen verfolgt er die Gespräche der beiden. Dann wieder Rowan, der völlig überzeugend und Gebetsmühlenartig den Zusammenhalt beschwört und seine Botschaften in alle Richtungen aussendet. Auch in die von Gragosh. Der Ork öffnet die Augen, schweigt und sieht den Bretonen nachdenklich an. Unaufhörlich spricht Rowan davon, dass der Krieg kommen wird und auch vor diesem Land nicht Halt machen wird. Der alte Ork versinkt in Gedanken und versucht dem gesprochenen Wort Bilder zuzuordnen. Er sieht in seinen Gedanken die Nord, die in seinen Wäldern die Grenze übertreten und plündernd durch das Land ziehen. Ebenso die Mer, sie sich eh von allen anderen Völkern als das Auserkohrende ansehen um über die Völker zu herrschen. Welch ein Platz hätte wohl sein Volk, dass ohnehin schon seit Gezeiten das verfolgteste von allen ist. Nicht noch einmal will Gragosh den Krieg erleben, den Schmerz und die innere Wut einen Getreuen zu verlieren. Doch er überlegt wie eine Alternative aussehen könnte. Er kommt für sich zu dem Schluss, dass es nur geht wenn man selbst in den Kampf eingreift. Wenn es sich bewahrheitet was Rowan erzählt, so würde König Emeric mit Unterstützung der Orks auch für seine Freiheit kämpfen. Gragosh begräbt die Gedanken, wohlwissend dass er zulange im Wald gelebt hatte und nicht mehr der Jüngste ist. Sein Leben und seine Lebensweise haben auch vom Ork seinen Tribut gefordert. Er müsste erst wieder alles lernen. Das Tragen einer Rüstung, den Umgang mit den Waffen und das Schmiedehandwerk sind zunehmend in Vergessenheit geraten. Es wird lange dauern....zulange! Seine Gedanken festigen sich wieder und Gragosh hört dem Bretonen weiter zu, der unaufhörlich von den Dreien Völkern und der Freiheit von Orsinium spricht. Gragosh kann sich sehr gut an die Zeit erinnern, als er selbst noch seinen Fuß in diese Stadt in den Bergen das letzte Mal setzte. Seine Erinnerungen reichen von Barberei in den Straßen bis Sauf und Fressgelage in den Tavernen. Ihn überkommt ein leichtes Grinsen bei dem Gedanken Fleisch, Bier und Brot mit seinen Kampfbrüdern am Feuer sitzend zu verzehren. Nicht zu vegessen der Blick für Reisende, die das erste Mal einen Blick auf die nebelumwogende thronende Festungstadt in den Bergen werfen...*

Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 Orsini10

*Gragosh erinnert sich auch an seinen alten Schmiedevater, der Ihn stets geschlagen hatte wenn er etwas verschmiedet hatte. Doch mit den Jahren wurde er besser und besser. Schmerz so weiss Gragosh, war Ihm schon sein Kindheit ein guter Lehrmeister. Jetzt scheint es so, dass auch dieses Bündnis von dem Rowan ständig redet diese Kunst zu schätzen weiss. Ein Bündnis, dass auf orkische Schmiede wert legt regt einigen Stolz in seinem Gemüt. Plötzlich redet der Bretone von Jehenna oder Jehanna eine Stadt die etwa 2 Tagesreisen im Nordwesten liegt. Es scheint als ob Rowan dahin will. Doch dann drängt sich eine Frage in Gragosh`s Kopf. Dieser Bretone hat gekonnt nicht auf die Frage des Orks vor ein, zwei Tagen geantwortet. Hatte Gragosh nicht danach gefragt, was ein Bretone hier im Gebirgswald wo weit weg von jeder Ortschaft macht? Gragosh richtet sich auf und blickt zu Rowan. Doch Rowan ist noch mit seinen Ausfürhungen beschäfttigt. Als ein Ast durch magische Kraft in Rowans Hand fliegt, reisst Gragosh kurz und entsetzt das Maul auf und fletscht seine Hauer. Wie besessen von einer Kraft kratzt der Bretone eine Triskele in den Boden und erklärt das Königswappen von König Emeric. Gragosh wird klar, dass es sogar schon ein Wappen für die drei Völker gibt, die sich nach Rowans Worten sogar gegenseitig schützen und verschmelzen. Dem Ork wird das zuviel und so richtig kann er es auch nicht glauben was er da hört. Es ist so anders als dass, was er noch in Erinnerung hatte. Er konzentriert sich kurz und blickt Rowan direkt an.....*

"Sag Rowan, du hazt dem alten Gragosh noch nicht gesagt wazz du so fern von deinem Volk hia in dä Wälder machst. Wie än Wilderer siehst du mer nub auz ?"

*Gragosh zeigt auf den Bogen und blickt dann zu Shyrr und wieder zu Rowan. Doch schnell wird Gragosh wieder abgelenkt, als Ihm die Orkin die Schüssel wegnimmt, um sich selbst etwas einzufüllen. Mit alten Blicken beobachtet Gragosh die Orkin dabei. Als sie nun anbietet Rowan nach Jehenna zu begleiten grunzt er kurz auf. Ihm wäre lieb wenn er wieder sein Leben leben könnte, dass er noch vor ein paar Tagen hatte. Aber er kann Shyrr nicht mit diesem Zauberer alleine lassen. Ausserdem lauern Diebe am Wegesrand und er fühlt, dass er zu Ende bringen musste was er angefangen hat. Der Ork entschliesst sich die Zwei zu begleiten. Als Shyrr dem alten Ork zwei zusammengerollte Pelze an die Hand gibt und mit Ihrem Wolf in den Wald geht, blickt Gragosh noch einmal zu Rowan der recht friedlich auf Ihn wirkt. Mit beiden Händen legt sich Gragosh den zusammengerollten Pelz unter den Nacken, streckt die Beine von sich und versucht zu schlafen...*

"Rowan....nimm dä Hütte, Gragosh bleib`n hia drauss`n am Feua"
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptySo Mai 26, 2013 1:57 am

Rowan gähnt müde, dann richtet er seinen Blick auf Gragosh, als dieser ihm eine Frage stellt. Der ältere Bretone hält kurz inne und schaut den Ork einen Moment lang an, dann scheint er unbewusst zu nicken. Er räuspert sich...
"Nun... eine lange Geschichte... muss man schon sagen... sie hängt mit mir und meinen Pfaden zusammen... aber vielleicht... ja so ist es besser....nun... die Kurzfassung...genau, ich halte mich kurz...Also ich kam nach Jehenna, weil ich für viel Gold eine Information gekauft habe...hrm... ich will ehrlich sein, denn ich denke Ihr wart es auch... und ich bin ich ohne hin etwas schuldig, denn ohne euch würde ich wohl kaum in die Stadt kommen um mein Bein richten zu lassen...Wo war ich? Ahja... die Information... ihr müsst wissen... nun es ist es bestimmt schon aufgefallen... ich bin Mitglied der Magiergilde... einst war ich gar Lehrer in der Gilde, doch momentan befasse ich mich wieder mit eigenen Studien... nun diese, wie soll ich sagen, befassen sich..." Rowan räuspert sich erneut und blick sie etwas um, auch wenn es offensichtlich ist, dass sie ihm Wald niemand belauscht. Augenscheinlich scheint es ihm unangenehm über dieses Thema zu sprechen. Dann platzt er jedoch heraus...
"Das Reich des Vergessens. Ich interessiere mich für das Reich des Vergessens und seine Bewohner...genau. Nun... die Information besagte, dass sich in der Nähe von Jehenna ein Kult befinden soll, der einen besonderen Gegenstand besitzt. Hrm... ich will aufrichtig sein. Ich war auf der Suche nach einem Malacath-Kult und dem Kodex des Malacath, ein besonderes Buch, das in meiner Bibliothek noch fehlt. Ihr kennt Malacath bestimmt, immerhin seid ihr Orsimer... mindestens unter dem Namen Mauloch, wie euer Volk ihn nennt, wenn es betonen will, dass es sich bei eurem Stammvater nicht um einen Daedrafürsten handeln soll."
Rowan hält kurz inne und mustert die Reaktionen der Orsimer, ehe er weiterfährt...
"Als ich jedoch in der Stadt ankam und mich dort umhörte, waren die Gerüchte offenbar falsch. Keine Spur und keine Gerüchte mehr von einem solchen Kult oder dem Kodex. Ich konnte lediglich von einem Kessler erfahren, dass hier in der Wildnis ein Orkeinsiedler leben soll... ich nehme an, er meinte einen von euch beiden... da dies mein einziger Anhaltspunkt war, beschloss ich mich auf den Weg hier her zu machen."
Rowa lächelt.
"Man muss sagen, ich hatte Glück im Unglück, nicht wahr? Ich habe euch gefunden, jedoch wart ihr nicht das was ich mir erhoffte, wenn ich ehrlich bin. Doch hätte ich ohne euch wohl hier draussen den Tod gefunden und seid gewiss, für Sithis interessiere ich mich nicht.... Haha... ein subtiler Scherz, den sollte ich mir aufschreiben... Nun ja...das war die Kurzfassung."

Nach einer Weile, nachdem Shyrr in den Wald gegangen ist und Gragosh es sich mit den Fellen bequem machte, steht Rowan langsam und vorsichtig auf.
"Habt Dank, gerne gehe ich auf das Angebot ein. Ruht Wohl. Bis morgen..."
Langsam und umständlich bewegt sich der Bretone in die Hütte und nach einigen Minuten kehrt in dieser auch Stille ein und es ist nicht mehr von Rowan zu hören, ausser einer leisen und ruhigen Atmung.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptySo Mai 26, 2013 9:38 am

*Gragosh ist bemüht die Antwort auf die Frage noch aufzunehmen. Rowan ist sichtlich angespannt und erzählt von seinen Gründen die Wälder zu betreten. Er hätte Informationen in Jehanna gekauft über einen Kult des Malacath den es geben sollte. Doch die Bewohner der Ortschaft wussten nur spärlich darüber Bescheid. Sie verwiesen den Bretonen in die Wälder, indem seit Jahren ein orkischer Einsiedler leben sollte. So zog er los und versuchte sein Glück, ohne zu wissen was Ihn dort erwartet. Dem alten Ork wird bewusst, dass es das Schicksal sein musste, die beiden oder auch die drei in den Wäldern zur selben Zeit am selben Ort zusammenzuführen. Rowan spricht vom "Reich des Vergessens" und ein Buch über den "Kodex des Malacath" dass es hier irgendwo geben sollte. Doch als Rowan von einem regelrechten Kult spricht, runzelt Gragosh die Stirn und blickt nach unten. In des alten Orks Kopf arbeiten die Gedankenströme und formen sich langsam aber beständig zu Worte....*

"Ganz früher als die Zeiten noch nicht greifbar waren un dä Elf`n herrschten gab es alte altmerische Ahnengeista die man Trinimacs nannte. Einer dea letzt`n Trinimacs war Malauch, ein Kriegsfürst der zusammen mit den Menschen in den Kampf zog, um die abtrünnigen der Veoth aufzuhalten. Dabei wurde ea von änem anderen Geist gefress`s dea nahg Legenden Boethia hiess. Ea wurde besudelt un korrumpiert, wurde als Malacath neu geboren. Laut dea Legende verwandelten sihg sen Anhänger in dazz wazz iha Menschen heute Orks nennt. Den Geschicht`n zufolgä kämpfte ea seitdem für die Verstoßenen un Verachteten um Ihnen änen Platz in dea Welt zu geb`n....

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Rowan wazz du den Kodex nennst, sen für unz än ungeschriebenes Gesetz. Es sen wenige Dinge die unz glauben lassen. Aber dä wichtigsten von allen sen "Tradition" un "die alten Wege dea Ahnen". Auhg wie were mit anderen umgehn sen in den Traditionen die dihg eigentlich nichts angehn geregelt. Dazu gehören Dinge wie "Stiehl nicht, töte nicht, greife niemanden grundlos an". Dinge wie Gold und Silber sen uur Orks nicht wichtig. Wenn du än Vergehen übst an deinen Brüdern ora Clanvertrauten kannst du es nua mit Blut wieda ghud mach`n. Dazz sen die alten Wege. Gragosh denkt aba auhg, dazz dea Blutzoll als solches nub imma anzuwenden sen. Streitihgkeit`n werden doirt geregelt wo sie entstehn: Zwisch`n zwei Orks! Gragosh steht zum alten Weg mit neuen Wert`n die in diese Zeit pass`n. Nicht das Aufgeb`n von Traditionen, aber dazz Einfüg`n in dazz was Iha Gesellschafft un Kultur nennt. Ein Ork Rowan kämpft uur dazz wazz Ihm wihghtihg sen. Auch bis in den Tod! Entschlossenheit un Kampfkraft hat bisher unserem Volk dazz Überleb`n gesichert un wird es weiterhin tun. Wildheit un Stammestreue Rowan sen viel stärka als diplomatisches Palaver"


*Der Ork dreht sich rum und schläft ein....*
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptySo Mai 26, 2013 12:53 pm

Als Shyrr zurückkehrt, ist es bereits still. Das Feuer brennt noch immer gut und in seinem Licht betrachtet sie den schlafenden Orc. Als er mit Rowan über die alten Traditionen sprach, blieb sie still. Es war so lange her, dass sie einem ihres eigenen Volkes so nahe gewesen war. Was Gragosh erzählt hatte, erinnert Shyrr an die gemeinsame Zeit mit ihrer Mutter - die Heldin ihrer Kindheit.
Shakarr musste in Gragoshs Alter gewesen sein, als sie ihre Tochter verließ.
Shyrr stellt den gesäuberten, mit Wasser aufgefüllten Kessel neben die Feuerstelle. Zwischen ihren Händen reibt sie ein Bündel Kräuter, bis es stark nach Melisse duftet. Zusammen mit einem kleinen Stück einer Wurzel, das sie frisch anschneidet, landet es im Wasser.
Während sie noch die Schüsseln mit ein paar Walnussblättern ausreibt, tritt der junge Wolf vorsichtig Schrittchen für Schrittchen an Gragosh heran, bis er eine Armlänge von den Füßen entfernt stehenbleibt, den Vorderkörper und Kopf zögernd nach vorne streckt und den Geruch des Orcs aufnimmt.
Schnell zieht sich die Weiße wieder zurück und trottet Shyrr hinterher, die sich leise in Richtung der Hütte wendet, wo sie innen neben der Tür ein weiteres, kuscheliges Fell und eine Wolldecke bereit gelegt hat.
Auch Rowan betrachtet sie einige Momente still, bevor sie sich draussen einen etwas erhöhten Platz neben der Hütte sucht, von dem aus sie sowohl den Hütteneingang als auch Gragosh gut im Blick hat. Hier lehnt sie sich sitzend gegen eine breite Linde, aber es dauert noch eine Weile, bis Wolf und Orc dicht aneinandergekuschelt einschlafen.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMo Mai 27, 2013 12:04 pm

Shyrr wird im frühen Morgengrauen von einer feuchten Schnauze geweckt. Es ist noch fast dunkel und Nebenschwaden ziehen durch den Wald, stellt die Orcin fest als sie blinzelnd ein Auge öffnet.
Mit einem missmutigen Knurren schiebt sie den Wolf von sich und dreht sich auf die andere Seite um noch ein wenig Schlaf zu bekommen.
"Geh Mäuse fangen.", brummt sie die Weiße schlaftrunken an.
Der taube Wolf freut sich sichtlich über die Aufmerksamkeit, als Shyrr ihr Gesicht noch ein Mal in seine Richtung wendet und kommt wieder näher heran. Erneut fährt die nasse Zunge über die Mundwinkel und Hauer der Orcin.
"Mmmh!", grunzt die sichtlich unbegeisterte Shyrr, schiebt das Tier von sich und müht sich in eine sitzende Position. Sie reibt sich ausgiebig die Augen und gähnt mit weit offenem Mund.
Zwei Schritte von ihr entfernt steht der junge, wache Wolf und wirft einen Blick in Richtung der Feuerstelle , in der es nur noch schwach glüht.
Mit einem Schlag ist Shyrr wach - erschrocken fährt sie nach oben, als sie die Umrisse von Gragosh warnimmt. Ihr Herz rast wie verrückt und sie braucht einige tiefe Atemzüge um sich wieder zu beruhigen.

Der Schock bringt ihren Kopf auf für diese frühe Stunde ungewohnte Hochtouren und sie nutzt die Gelegenheit um über den gestrigen Tag nach zu denken.
Nach einer Weile steht sie auf und bemüht sich um Stille. Einen alten Weidenkorb und das schärfste Messer nimmt sie mit und verschwindet zusammen mit dem Wolf zwischen den Bäumen.
Sie geht wie jeden Morgen zu der Stelle, an der ein Rinnsal von der Felswand läuft. Dort trinken die Weiße und Shyrr, bevor sie sich mit dem kalten Wasser wäscht.

Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 Felsquelle-Steinburg

Erfrischt wandern die Beiden durch den Wald, auf der Suche nach Beeren, essbaren Pflanzen und Kräutern.
Der Wolf jagt ein vorwitziges Eichhörnchen, schafft es aber nicht das kleine Tier zu erbeuten.
Als Shyrrs Korb sich füllt, hat die Weiße endlich erfolg - mit einer großen Maus im Maul kommt sie zu der Orcin zurück. Der Wolf verschlingt das Tier und wirkt danach mit sich und der Welt zufrieden. Hier und dort werden noch ein paar Insekten aufgestöbert und ein kleiner Vogel gejagt.
Auf dem Rückweg ist Shyrr weitaus entspannter und die Weiße tobt gut gelaunt durchs Laub der Baume.
Übermütig schießt sie in Richtung Hütte und stoppt so plötzlich im Lauf, dass sie fast über ihre eigenen Pfoten stolpert. Entsetzt macht der weiße Wolf ein paar Schritte vor der Feuerstelle kehrt und stoppt neben der Orcin - er schien ganz vergessen zu haben, dass sie nicht alleine waren.
Shyrr muss über diesen ulkigen Anblick so laut lachen, dass sie sich beinahe an einer Walderdbeere verschluckt.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMo Mai 27, 2013 2:46 pm

Einige Geräusche von ausserhalb der Hütte scheinen Rowan aus einem leichten Schlaf zu wecken.
Langsam richtet er sich auf und inspiziert sein Bein, bevor er sachte versucht aufzustehen. Bedacht darauf, dass er sein verletztes Bein nicht belastet, humpelt der Bretone langsam zum Eingang der Hütte. In der Annahme, dass beide Orks bereits wach sind, kommt er mit den folgenden Worten aus der Hütte:

"Ich hetze nur ungern, aber mein Bein fühlt sich nicht gut an... und ich möchte es gerne noch einige Jahre behalten, sobald Ihr bereit seid, können wir gerne aufbrechen..."
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDi Mai 28, 2013 1:59 pm

*Als Shyrr am Morgen von der Quelle zurückkommt schläft noch alles, zumindest sieht es danach aus. Der Wolf der Orkin ist etwas ungestümer und prescht zur Feuerstelle. Doch als er merkt, nicht alleine zu sein stoppt er. Hierbei wird Gragosch geweckt und öffnet langsam beide Augen. In diesem Moment regt sich auch schon Rowan in der Hütte und tritt nach aussen. Mit müder Stimme und ruhiger Gelassenheit macht er alle auf die Situation seines Beines aufmerksam und bittet darum zeitnah aufzubrechen. Der alte Ork streckt sich und reckt seine Glieder von sich, sodass langsam Leben und Wärme darin entstehen. Mit etwas Mühe stützt sich Gragosh in Sitzlage und blickt sich um.....*

Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 12076010
"Du hast Recht, were sollten aufbrech`n. Wenn were zügihg vorwärts kommen, sollten were schon am nächsten Tag Jehenna erreich`n"

*Gragosh steht auf und wirft einen Blick in Richtung der Trage. Dann geht er etwa 100 Meter den Trampelpfad hinab und uriniert auf den Waldboden. Mit beiden Füßen darin langsam aber stetig tretend, beginnt er einen Singsang anzustimmen und wiederholt das Ganze nocheinmal. Wie er damit fertig ist, geht er langsam und strebsam in Richtung der beiden anderen und grunzt leise*

"Gragosh ist bereit"

*Mit alten Augen blickt er Shyrr und Rowan an....*
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDi Mai 28, 2013 2:51 pm

Shyrr stellt den Korb neben der Feuerstelle ab und deutet an, dass sie sich bedienen dürfen.
"Ich bin gleich soweit.", sagt sie zu Rowan.
Sie tritt am Bretonen vorbei in die Hütte und zieht eine zerschrammte, lederne Tasche von einem Haken in der sie ihre nötigsten Dinge verstaut.
Das schärfste Messer, die Bienenwachskerze, Wolldecke und ein zottiges Bärenfell, in das sie ein paar kleine Tontöpfe wickelt, werden mit aller Kraft in den Rucksack gestopft und fest gezurrt. In einer Seitentasche landen die Essensreste, in große Blätter lose eingewickelt.
Danach wird das Fell auf dem Rowan geschlafen hat ausgeschüttelt und über dem sauberen Tisch ausgebreitet.
Shyrr überprüft die Feuerstelle und verschließt danach die Hütte mit der provisorischen Tür.
Während sie sich mit dem Wasser aus dem Kessel eindeckt, beginnt Gragosh weiter weg mit einem Singsang.
Irritiert erhebt sich die Orkin und geht einige Schritte in seine Richtung, bis sie ihn von weitem auf der Stelle stapfen sieht. Beruhigt dreht sie sich wieder um und beläd sich mit ihren Sachen.
Der Wolf ist Gragosh ein Stück gefolgt und beobachtet ihn fasziniert zwischen zwei Bäumen hervor. Als Gragosh zurückkehrt, wedelt die Weiße sanft mit der Rute, trottet aber nach einem kurzen Augenblick wieder an die Seite der schmunzelnden Orcin.
"Shyrr und die Weiße sind auch bereit, Bretone.", sagt sie ohne eine Spur von Spott in der Stimme.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyDi Mai 28, 2013 3:17 pm

Rowan setzt sich wieder auf die Bank neben der Hütte und beobachtet die beiden Orks mit ernstahftem Interesse bei ihrem Tun. Leise murmelt er vor sich hin:
"Hrm..vielleicht sollte ich...ein paar Notizen wären... aber nein... ungünstig... nicht in dieser Situation..."
Wieder reibt er sich sein Bein und verzieht dabei das Gesicht. Inzwischen waren die Schwellungen grösser geworden und drückten links und rechts gegen die Schiene aus Stock und Schwertscheide.
Der ältere Bretone nun langsam auf und stützt sich an die Wand der Hütte. Er sucht den Blickkontakt zu den beiden Orsimern, nachdem diese ihre Bereitschaft zu Gehen mitteilten. Als sich ihre Blicke treffen, sagt er:

"Als ich hierher kam, habe ich mit vielem gerechnet, aber nicht mit diesem. Ich stehe in eurer Schuld und Ihr habt meinen aufrechten Dank für eure Hilfe... es ist nicht selbstverständlich, dass Ihr mir helft und mich auch noch tragt. Das weiss ich zu schätzen."
Nach diesen Worten humpelt Rowan langsam in Richtung der Trage, legt das, was er noch bei sich trägt auf den Boden, den Bogen nimmt er aus der Trage und legt sich dann selbst umständlich auf sie. Dann nimmt er all seine Habseligkeiten und den Bogen wieder zu sich und legt sich auf oder neben sich in die Trage. So gut es geht macht er sich selbst und seine Dinge fest und sagt dann ebenfalls.
"Rowan ist ebenfalls bereit, Orsimer..."
Dabei schmunzelt er herzhaft.
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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMi Mai 29, 2013 10:35 am

*Gragosh verfolgt mit seinen Blicken die anderen beiden, wie sie sich für die Reise rüsten. Seine Augen bleiben an Rowan`s Bogen hängen. Aufmerksam beobachtet er den Umgang mit diesen. Vorsichitig legt sich der Bretone auf seine Trage und den Bogen auf seine rechte Seite. Der Ork bleibt noch etwa fünf Sekunden wie angewurzelt stehen, begibt sich dann mit einem letzten Blick zu Syrr werfend zur Trage. Mit angewinkelten Beinen geht Gragosh in die Hocke und schultert die beiden Stämme. Mit ein zwei Schnaufern setzt sich Gragosh mit Rowan in Bewegung, wieder in Richtung Weg gehend. Morgen früh schon werden sie bei diesem Tempo Jehenna erreichen. Dem Ork gehen einige Gedanken bezüglich der Stadt durch den Kopf. Wie werden sie Ihn sohl dort ansehen, was werden sie sagen und will er dies wirklich? Lange ist es her, als Gragosh die zivilisierte Welt hinter sich liess. Etwas Angst, gemischt mit Sorge und Neugier plagen den alten Krieger zunehmend. Rowan scheint ein gutes Herz zu besitzen, seine Worte klingen weise und von sich überzeugend ehrlich. Meter um Meter, Kilometer um Kilometer zieht sich der Weg durch die grünen Wälder in Richtung Zivilisation. Der Ork blickt nach oben und sieht am linken Wegesrand über Ihren Köpfen eine großen Eule sitzen. Mit großen Augen, fast unerkennbar getarnt sitzt sie und wacht über die Bewegungen der Reisegruppe. Wie einfach es so ein Greifer doch hat. Leise und hoch kann er fliegen, von oben jagen und spähend das kleinste Übel ausmachend. Das Leben eines Orken ist obgleich ungleich schwerer, mürbender und fordernder. Gragosh blickt wieder nach vorne und bahnt sich den Weg langsam aber stetig durch den Nadelwald....*

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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMi Mai 29, 2013 11:55 am

Auf Rowans Danksagung reagiert die Orcin nicht auffällig, sie trinkt noch einen Schluck aus dem fast leeren Kessel.
"Rowan ist ebenfalls so weit, Orsimer.", sagt der Bretone zum Schluss - das lässt sie wieder aufblicken.
Shyrr grinst amüsiert und ihre Augen weiten sich schalkhaft als Rowan sich auf die Trage quält - sein Situationshumor scheint ihr zu gefallen.
"Dann sehn wir mal zu, dass dir dein mageres Beinchen erhalten bleibt, Bretone.", antwortet sie.
Als Gragosh ohne ihre Hilfe die Trage aufnimmt, schnauft sie - es könnte ihrer Mimik nach aber auch ein Seufzen sein.
Mit ein paar Schritten ist sie bei den Beiden und nimmt dem alten Orc einen Teil seiner Last ab.
Voll bepackt mit Rucksack und Trage läuft sie am Ende. Mal mustert sie den Bretonen, der vor ihr liegt - ein Mal scheint sie ihm sogar sachte zu zuzwinkern - dann ist wieder die Umgebung oder Gragoshs Hinterkopf interessanter.
Der Wolf läuft inzwischen ein ganzes Stück näher und bleibt meistens in Shyrrs Nähe. Hin und wieder folgt er einer interessanten Spur, wenn er die Orcin aus den Augen verliert ist er aber schnell wieder da.

Trotz der Strapazen scheint Shyrr gute Laune zu haben, ihre Bewegungen sind so locker wie es die schwere Last zulässt und ihre fröhliche Mimik spricht Bände.
Ihre Fröhlichkeit steckt nun auch die junge Wölfin an, die spielerisch neben den drei herspringt und ein Mal ganz nahe an Rowan herankommt. Die Weiße legt die Vorderbeine mit funkelnden Augen auf den Boden und wedelt mit der Rute, bevor sie auf ihn zustürmt, ein Stück nach oben springt und knapp vor seiner Schulter kehrt macht und wieder davonrast.

Shyrr unterbricht das Spiel der Wölfin mit einem strengen Blick. Etwas später bemerkt sie eine Eule, als Gragosh in die entsprechende Richtung blickt. Mit großen, orangenen Augen blickt das Tier auf die drei herunter.

Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 Waldohreuleimansitz

Die Orcin freut sich über den Anblick des Vogels - sie hat eine Schwäche für diese große Augen und kann ein Lächeln nicht unterdrücken.


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BeitragThema: Re: Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan)   Die Begegnung ( Gragosh, Shyrr und Rowan) - Seite 2 EmptyMi Mai 29, 2013 3:13 pm

Während Rowan durch die Wildnis getragen wird, denkt er angestrent über die Situation nach. Nie hätte er gedacht, dass er von zwei Orsimern irgendwo im niergendwo gerettet werden würde. Natürlich, das Dolchsturzbündnis bestand nun schon eine Weile, doch die beiden Orks hatten nur wenig davon gewusst, dennoch halfen sie ihm und gar im Bündnis war die Beziehung zwischen den Völkern oftmals unterkühlt. Gerade die Vergangenheit nagte noch an vielen Persönlichkeiten und war nicht einfach so zu vergessen. Rowan musterte also die Orsimer und musste lächeln. Er hatte Glück gehabt und er freute sich. Diese Bekanntschaft war aus aussergewöhnlichen Umständen gewachsen und war etwas, das man sich erhalten musste. Er hoffte, dass er die beiden Orks überzeugen konnte, dass das Bündnis vieles verändert hatte, auch wenn er sich dabei selbst nicht immer so sicher war. Solche Hilfe hatte er sich jedoch auf jeden Fall nicht vorgestellt.
Als Shyrrs Weisse spielerisch sich Rowan nähert und wieder wegrennt, erschreckt der Bretone erst einwenig und zukunft ungewollt zusammen. Ein neuer Schmerz zieht durch sein Bein hoch bis zur Hüfte. Dann muss er jedoch Grinsen, als er das Spiel der Wölfin erkennt.
Während der kommenden Stunden schläft Rowan oft und wenn er wach ist schaut er sich die Wälder oder seine Begleiter an und überlegt wie er sich bei ihnen bedanken kann. Zumindest bei Gragosh hatte er schon eine Idee....
Die Eule, welche die beiden Orks entdeckten entging dem uneübten Auge Rowans natürlich vollkommen...
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