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 Fragmente eines gebrochenen Geistes.

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Lucien der Versager
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BeitragThema: Fragmente eines gebrochenen Geistes.   Fragmente eines gebrochenen Geistes. EmptyFr Aug 09, 2013 1:53 pm

Luciens Geschichte, fragmentiert und durch die Augen anderer erzählt. Viel Spaß beim lesen!
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Lucien der Versager
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BeitragThema: Re: Fragmente eines gebrochenen Geistes.   Fragmente eines gebrochenen Geistes. EmptyFr Aug 09, 2013 1:55 pm

Katharsis


Hätte ich früher gemerkt was los war, wäre ich jetzt nicht in dieser... Nun ja, nennen wir es mal 'misslichen' Lage.
Derzeit befinde ich mich in meinem Bett, alles ist eigentlich wie immer, nur einige kleine Veränderungen hat dieser
Irre hier vorgenommen.

Gerade, in diesem Moment, starre ich in die weit aufgerissenen Augen meiner ersten Wache, Bhelor. Ein guter Mann,
wirklich. Hat sich sogar bereit erklärt auf meine Wachhunde aufzupassen, immer wenn ich zurück zum Institut musste.
Ach ja, was aus den Hunden geworden ist weiß ich nicht. Ich habe sie die ganze Nacht nicht bellen gehört, also sind
sie vermutlich okay. Gut so, schlussendlich haben sie nichts falsch gemacht.

Ganz im Gegensatz zu uns, muss ich wohl zugeben. Ja, ich und meine Wachen, wir sind keine barmherzigen Samariter
gewesen, befürchte ich. Sonst hätte man uns wohl kaum diesen Fluch ins Haus gewünscht.

Moment. Wachen? Natürlich, ich vergaß die zweite Wache, Cevyn. Ich bin selbst fest davon überzeugt das Frauen
keine sonderlich guten Kämpfer abgeben, aber verdammt die kleine hatte ein Hinterteil das nicht von dieser Welt stammt.
Jedenfalls befindet sie sich gerade gemütlich neben mir im Bett. Die Plattenrüstung hat sie noch an, aber ein wenig verbeult
und verbogen wirkt sie. Es würde mich nicht wundern, wenn 'es' sie in die Finger bekommen hat. Und das hat es.

Du musst wissen. Ich tue gerade so, als würde ich schlafen und meine beiden Wachen sind nicht freiwillig in meinem Zimmer.
Sie wurden hier 'platziert'. Vermutlich damit ich sie sehe, wie sie mich aus Ihren toten Gesichtern anstarren, wenn ich
aufwache. 'Ihn' habe ich auch gesehen. Diesen Irren. Ich schwöre im dunkeln seine Zähne gesehen zu haben.

Er hat gegrinst.

Sicher bin ich mir nicht, aber es würde mich nicht wundern. Nachdem er Bhelor und Cevyn hier platziert hat, hat er sich
unter mein Bett gelegt. Ich habe keine Waffe hier, sonst würde ich einfach versuchen durch das Rost zu schlagen und diesen
Hurensohn unter mir ausbluten zu lassen, aber so einfach wird das ganze wohl nicht.

Etwas Interessantes noch. Bevor er sich unter mein Bett verkrochen hat, hat er noch etwas an die Wand gekritzelt.
Ich nehme an mit dem Blut einer meiner Wachen. So wirklich lesen kann ich das ganze derzeit noch nicht. Meine Augen sind
nicht mehr die jüngsten und außerdem ist es dunkel, aber ich glaube... So langsam etwas erkennen zu können.




Ich weiß dass du wach bist
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Lucien der Versager
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BeitragThema: Re: Fragmente eines gebrochenen Geistes.   Fragmente eines gebrochenen Geistes. EmptyDo Aug 15, 2013 10:21 am

Misanthrop


"Was genau hat er dir an dem Abend gesagt Rekrut? Alles kann uns weiterhelfen."

So fing' das Verhör an. Ich war mir sicher das ich aus der Nummer rauskomme.

"Also. Wir haben uns gemeinsam dafür entschieden es nicht zu machen. Die ganze Gruppe nicht. Ich und Guliver hatten aber schon von Anfang an unsere Zweifel wegen Ihm. Der Typ stank regelrecht nach Verrä-"

Hat mich nicht mal zu Ende sprechen lassen, da erriner' ich mich dran.

"Komm zum Punkt Rekrut."

Ja unser lieber General mochte noch nie lange, potenziell komplizierte Ausführungen.

"Also. Ich kann's nicht genau zusammen fassen, aber nachdem er die Kaserne in Brand gesteckt hatte hat er 'ne regelrechte Rede gehalten, als hät's wen interessiert. Er sagte in etwas das folgende: "Als ob ich lebend wieder zurück kommen könnte. Wieso denkt ihr bin ich den ganzen Weg hier raus gekommen? Es wäre erbärmlich wenn ich so zu unseren Opfern zurückkehren würde. Aber es ist okay wenn ihr nicht mitkommt. Ich habe keine Familie zu der ich zurückkehren könnte. Für jeden den ich gekannt habe bin ich schon praktisch tot. Es ist zu spät mich umzustimmen... Im Vergleich zu euch allen, bin ich nur ein Stein an der Seite vom Weg."

Die theatralische Stimme hätte ich mir vielleicht sparen können... Aber die Rede war schon echt erbärmlich.

"Rekrut. Was war euer Plan? Wo wolltet ihr hin?"

Man war das eine scheiß Frage.

"Sir, ich bezweifle das er die selbe Route einschlägt wie sie geplant war. Unsere vereinbarte Route ist auf den Karten die sie schon haben eingezeichnet. Ich gehe dennoch stark davon aus das sein Ziel das gleiche ist."

Wie gerne hätte ich diese Braunhaut in dem Moment einen Imga genannt. Aber man hatte ja noch die Aussicht auf einen Investigations-Bonus.

"Gut mitgedacht Rekrut. Wie gefährlich schätzt Ihr den Verräter?"

"So gefährlich wie'n Riekling auf Skooma." Wäre vielleicht witziger besser gewesen.

"Die verbeulten Rüstungen der Wachen sind kein Zufall, Sir. Er hat Niemanden umgebracht, aber vermutlich nur weil er Niemanden umbringen 'wollte'."

Soweit ich mich erinnere war der Kerl schon irgendwie ein Weichei.

"In Ordnung Rekrut. Habt Ihr noch etwas wichtiges was Ihr uns sagen könnt?"

Ich hätte vielleicht sein Schwert erwähnen sollen.

"Nichts weiter Sir."

Und jetzt...

"In Ordnung Rekrut. Ihr seid eingeteilt den Verräter zu finden und wieder hier her zu bringen. Eure Gruppe wird Morgen losziehen. Die Gefangene ist unwichtig, aber ich will diesen Milchtrinker bestraft sehen."

... kommt mein Todesurteil.


Es ist schon komisch. Mir sagte man mal dass man in seinen letzten Momenten sein ganzes Leben an sich vorbeirauschen sieht. Bei mir sind es nur die letzten paar Wochen.

Ich bin es selbst Schuld. Die letzte Finte hätte ich parieren können. Aber selbst dann... Ich dachte er hat das Feuer damals mit einer Fackel gelegt. Seien wir ehrlich. Es gab nichts was ich hätte tun können. Trösten kann mich nur der Gedanke daran zu sterben, während ich das richtige getan habe.







Ich hasse euch alle
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