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 Die Schurkin und der Magier

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Rowan
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BeitragThema: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptySo Jun 09, 2013 9:14 pm

Als Sharline wie üblich eines Abends in ihre bevorzugte Taverne trat, kam der Wirt auf direktem Weg zu ihr.
"Hey Sharline, den hat jemand hier abgegeben. Er sagte mir er suche jemanden mit "besonderen" Fähigkeiten. Ich dachte mir das wäre vielleicht etwas für dich."
Der Wirt drückte ihr eine mit Wachs versiegelte Pergamentrolle ohne Emblem in die Hand.
"Keine Ahnung wer der Typ war, er hatte die Kapuze bis weit ins Gesicht." Der Wirt zuckte mit den Achseln und ging wieder hinter den Tresen.

Die Schurkin und der Magier Brief12

Klitzschnass kam Sharline in die Taverne in dem Butch ihr den Brief überreichte. " Danke dir, gib mir etwas warmes bitte ", mit diesen Worten schaute sie skeptisch auf den Brief aber wartete ab bis der Wirt ihr das brachte. Sharline bezahlte,nahm das essen entgegen und verschwand an in eines der Tische, dort angekommen setzte sich die die junge Bretonin um den Brief zu lesen und nebenbei ihre Suppe zu essen. Ein Nicken war zu vernehmen als sie fertig war, den Teller in die Mitte des Tisches schob und den Brief mit nahm.


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Dolchsturz. Das Jahr 2Ä 577. 25. Turdas, Zweite Saat. Die ersten Sterne standen am Himmel über der Stadt.

Die Taverne "zum fahlen Eintopf" lag wie üblich ruhig in einer engen Gasse. Es war die Art Taverne, welche gerne von Schmugglern und Dieben für ihre Geschäfte genutzt wird. Der Wirt war ein grobschlächtiger, fetter Mann, mit stets verschmierter Schürze und war bekannt für seinen unendlichen Durst.
An diesem Tag war nicht viel los in der Taverne "zum fahlen Eintopf", welche ihren Namen übrigens von der Spezialität des Hauses erhalten hat: Altes Brot in einer Schüssel mit dunklem Bier aufgefüllt und gewärmt. Die bescheidene Taverne hatte immerhin einige Tische und Stühle. Von 10 Tischen waren an diesem Tag nur 4 besetzt. An einem Tisch sassen zwei Orks, die abwechselnd miteinander würfelten und armdrückten. An einem weiteren Tisch sassen drei Bretonen, die wohl gerade versuchten ein Geschäft abzuwickeln. Auf dem dritten Tisch schlief und schnarchte ein weiterer, zerlumpter Bretone. Am vierten Tisch brannte einsam eine rote Kerze. Ein Mann in eine braune Robe gehüllt sass dort. Die Kapuze hatte er tief ins Gesicht gezogen und wie es schien, starret er die Flamme der Kerze an. An seiner Hüfte war ein Schwertgurt mit passender Scheide zu erkennen. Vor ihm auf dem Tisch stand ein grosser Holzkrug.

Eine Person betrat die Taverne. Dunkle Lederkleidung zierten ihren Körper und eine Ledergugel war tief ins Gesicht gezogen. Ein Bogen rangte hinter ihrem Rücken hervor und ein Dolch war sichtbar an der rechte Seite ihres Gürtels befestigt. Die Person die sich gerade umschaute konnte man ca. auf 1,67 groß schätzen. Ihr Blick glitt über die Anwesenden, langsam ging sie zu dem Tisch mit der roten Kerze und setzte sich dazu.
" Ihr wolltet mich sehen?", sprach sie mit ruhigen aber doch leisen Ton. Was er nun sehen durfte ist ein noch recht junges Gesicht. Ihre Augen hingegen blieben ihn ersteinmal verwehrt da die Ledergugel das verhinderte.

Rowan hob den Blick und musterte die junge Frau. Unter der Kapuze war ein älterer und hagerer Bretone mit dunkelbraunen, wohl eher kürzeren Haaren zu erkennen. Er nahm einen Schluck aus dem Krug, der vor ihm stand, wischte sich den Schaum mit dem Ärmel seiner Robe von der Oberlippe und sprach:
"Kommt drauf an worin eure Fähigkeiten liegen. Ich suche jemanden mit viellerlei Talenten, jemand der geschickt und nicht zuletzt verschwiegen ist.
Seid ihr das und wie ist euer Name, Mädchen?"

Sie musterte nachdenklich den älteren Bretonen und nickte leicht. " Ich habe flinke Finger, bin geschickt, verschwiegen, schnell und leise. Entschuldigt wenn ich nun etwas unhöflich erscheine, aber nennt mir den euren vielleicht werd ich euch meinen nennen." Sie lächelte freundlich und sah ihn weiterhin an.

Rowan gab ein Brummen von sich. Er nahm noch einen Schluck aus seinem Krug und wartete dann einen Moment ab.
"Das ist schon mal ein Anfang. Jedoch, Mädchen, wenn ihr ein Spiel spielen wollt, könnt ihr wieder gehen. Ich meine es ernst und das wird kein Spaziergang.
Es kann zu Komplikationen kommen und ich brauche jemanden, auf den ich mich auch wirklich verlassen kann. Dementsprechend bezahle ich auch.
Seid ihr diese Person? So zieht eure Kapuze runter und nennt mir euren Namen. Hier wird ihn ausser mir niemand hören.
Wenn ich mich entschieden habe, dass ihr die Person seid, die ich suche, dann und nur dann werde ich euch meinen Namen nennen.
Wenn euch dies nicht passt, geht. Ich werde auch jemand anderes für mein Gold finden..."
Dann schaute er sie so direkt als möglich an und wartete auf eine Reaktion.

Sie schaute ihn lange an bis sie doch leicht amüsiert die Ledergugel ein wenig nach hinten schob. Er sah nun ihr junges Gesicht und ihre hellbraunen Augen die ihn direkt anschauten, mehr aber nicht, ihre Haare waren immernoch unter der Gugel verschwunden. Sie hielt Augen kontakt wärend sie sprach: " Ihr braucht meine Hilfe, ich bin hier. Heikle Situationen können mich nicht aufhalten. Ihr bezahlt und sagt mir was ihr wollt oder braucht. Ich werde es euch besorgen wo auch immer es sein sollte. Sharline ruft man mich. " Respektvoll nickte sie ihm zu und schaute ihn weiterhin direkt in die Augen.

Rowan liess sich etwas Zeit, während er Sharline's Gesicht nun betrachtete. Dann nickte er jedoch und lächelte ebenfalls.
"Gut. Ihr wirkt älter, als dass ihr aussieht, Sharline.
Ihr habt schon richtig geraten...es geht um eine Besorgung, jedoch ist es kniffliger als es auf den ersten Blick dünkt.
Ihr müsst mich nämlich mitnehmen."
Rowan Lächeln wurde zu einem Grinsen.
"Und die Göttlichen wissen, ich bin nicht gerade der Gelenkigste. Es geht darum in ein Gebäude hinein- und wieder hinauszugelangen, möglichst ungesehen und ohne Vorkommnisse, versteht sich. Wie gesagt, ich muss euch begleiten, denn ohne mich werdet ihr den Gegenstand nicht holen können, nehme ich an.
Ich muss mich also vollkommen auf euch verlassen können. Seid ihr dabei?"
Der Bretone Mitte Vierzig hielt Sharline nun die Hand entgegen.



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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptySo Jun 30, 2013 5:52 pm

Sie wirkte überrascht als er ihr erzählte das er mit kommen möchte. " Verzieht, das ist ungewohnt.Ihr seit der erste Auftraggeber der mit kommen möchte. Vielleicht wirke ich älter weil ich viel druch gemacht habe", schmunzelte sie und nahm seine Hand um sie dann zu drücken. " Ja ich bin dabei, genaures sollten wir aber nicht hier besprechen", ihre Augen schweiften wieder durch den Raum und sah ihn danach wieder abwartend an.

Rowan nickte zufrieden.
"Nun gut, ihr habt wohl recht. Habt ihr einen Vorschlag wo wir ungestört die Sache besprechen können?
Übrigens....*er senkt seine Stimme etwas mehr* Ihr könnt mich Rowan nennen."

Sharline schmunzelte und nickt ihm zu. "Ich habe ein kleines Zimmer gemietet für ein paar Tage dort könnten wir hin". Ihr müsst mir vertrauen und folgen, oder ihr Wisst etwas wo wir hingehen könnten." Ihre Augen trafen wieder die seine und schauten ihn direkt an. Ihm dürfte eh auffallen das sie Augenkontakt sucht wenn sie spricht.

Rowan nickte erneut. Mit einem letzten grossen Zug trank er seinen Krug aus und stand auf.
"Nun gut, eure erste Prüfung. Ich vertraue euch. Geht voran."
Rowan folgte der Bretonin wohin sie ihn führte.

Sharline nickte ebenfalls und wartete bis Rowan ausgetrunken hatte. Sie ging aus der Taverne hinaus, die Straße entlang. Eine Wache kam um die Ecke gebogen und Sharline wirkte recht locker aber zog ihre Kapuze wieder tiefer ins Gesicht. Sie bog mit ihm nicht hastig aber doch flott in die nächste Straße nach links ein und durch zog somit gefühlte 10 minuten durch die engen Gassen und Straßen als sie an einem Haus in einer eher armen Gegend stehen blieben, Sharline dieses aufschloss und hinein ging.

Das Haus war spährlich eingerichtet. Das rechteckige Zimmer hatte nicht wirklich etwas von Luxus zu bieten. Es gab einen Feuerstelle auf den man kochen konnte. Rechts in der Ecke stand ein Bett, Schrank und kommode. Eine Tür schien links neben der Ferustelle hinaus zu führen und mitten im Raum stand ein viereckiger Tisch mit vier Stühlen. Auf dem Tisch stand eine Kerze die Sharline sofort anzündete um Licht zu haben. " Setzt euch bitte, ich weiß es ist nicht das was ihr wahrscheinlich gewöhnt sein aber es reicht für meine Zwecke. Aber schließt vorher die Türe".


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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptySo Jun 30, 2013 5:57 pm

Rowan betrat den Raum und schaute sich kurz um. Er schloss die Tür, hrmte und ging dann zu dem Tisch. Er zog die Kapuze nach hinten vom Kopf, stützte seine Arme auf den Tisch und schaute zu Sharline.
"Nun gut, da wären wir. Reden wir Klartext. Ich möchte, dass ihr mich in ein Haus bringt. Hrm... ein relativ grosses Haus. Ich befindet sich hier in Dolchsturz, in einem der besseren Vierteln der Stadt. Es gehört einem bestimmten Mann, ein Händler und Sammler. Er ist im Besitz vieler verschiedener und auch wertvoller Sammlungen und Gegenständen. Einen dieser Gegenstände brauche... ein.. Buch...nunja..mehr eine Pergamentroller oder der gleiche. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich nicht in welcher Form der Gegenstand vorhanden sein wird. Auf jeden Fall handelt es sich um geschriebenes Wort in irgendeiner Form. Es ist schon ziemlich alt, müsst ihr wissen.
Der Gegenstand... ich nenne ihn der Einfachheitshalber doch Buch, auch wenn es kein Buch ist, oder nicht zwingend eins sein muss, ihr versteht? Nun eben dieses "Buch" ist wohl besonders versteckt und da ich euch die Form des "Buches", welches nicht zwingend ein Buch ist, sagen kann, muss ich euch begleiten."
Rowan nickte einigemale.
"Ach genau..."
Rowan griff an seinen Gurt und löste einen Schriftrollenbehälter davon. Er nahm den Behälter und drehte ein Ende des Zylinders auf. Dann drehte er das Gefäss und entnahm einige Bogen Pergament, welche er dann auf dem Tisch ausbreitete.
"Diese Pläne des Gebäudes konnte ich... hrm...wie soll ich sagen... ergattern."
Rowan beugte sich über die Pläne und beäugte sie eingehend, als ob er sie gerade zum erstenmal sehen würde.
Die Schurkin und der Magier Erdges10
Die Schurkin und der Magier Biblio10
Die Schurkin und der Magier Keller10

"Nun, was denkt ihr? Wie kommen wir da rein ohne, dass uns jemand bemerkt? Und wo werden wertvolle Gegenstände versteckt?.... Ach..und bevor ich es vergesse. " Rowan griff in eine Tasche seiner Robe und legte einen klimpernden Beutel auf den Tisch. "Euer...wie sagt man? "Vorschuss"?
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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyDi Aug 06, 2013 1:14 pm

Sharline zog ebefnalls ihre Ledergugel nun zurück und sah wie ihre langen dunkelbraunen, lockigen Haare frech über ihre Schulter fielen als sie sich über die Karten hermachte und sie genauer ansah. Sie ließ ihn ausreden und als er den klimpernden Beutel raus zog und hinlegte, schmunzelte sie. " "Ja Anzahlung, den Rest gibst du mir wenn alles erledigt ist. Nun, hinein kommen werden wir mit Sicherheit, darum mache ich mir keine Gedanken. Ich muss aber ersteinmal die Gegebenheiten sehen, vorallen ausserhalb des Gebäudes, ein Fluchtweg muss auch geplant sein falls etwas schief geht. Wieviel Wert hat denn das *Ding* was wir da rausholen? Ich frage nur weil je mehr Wert es hat umso besser könnte es bewacht werden. Hat dieser Sammler einen eigenen Laden? Will er es verkaufen? Und vorallen wo genau steht das Gebäude?" Mit diesen Fragen schaute sie auf und blickte ihn wieder an.

Rowan nickte erneut bei den Fragen des Mädchens.

"Nun das steht, wie ich schon sagte in einem der besseren Vierteln der Stadt. Rund um das Haus sind einige wenige Meter Wiese und Blumen, dann kommt ein eher dokrativer Zaun, darauffolgend jeweils neben dem Haus das nächste Anwesen eines Bürgers. Es ist das Wohnhaus des Sammlers, daher auch in einer eher ruhigen Gegend ohne viel Radau auf der Strasse, Ihr versteht?
Ja, er besitzt zudem ein Geschäft, jedoch in einem anderen Teil der Stadt. Der Wert...hrm.."
Rowan hielt inne und zögerte. Er schaute Sharline einen Moment lang in die Augen und sagte dann...
"Schwierig zu sagen. Er will den Gegenstand nicht verkaufen. In seiner Form ist der Gegenstand einzigartig, wobei wohl nur wenige Personen etwas damit anzufangen wissen. Wie Ihr euch selbstverständlich denken könnt, bin ich eine solche Person. Für mich hat der Gegenstand einen sehr grossen Wert, sonst ständen wir beide heute gewiss nicht hier. An diesem Unterfangen hängt viel und ich riskiere damit auch einiges. Ich denke wir können davon ausgehen, dass der Gegenstand gut geschützt ist, denn es befinden sich noch viele andere wertvolle Dinge in dem Gebäude, welche man auch besser verkaufen könnte, als das was wir suchen."
Rowan suchte erneut ihren Blick.
"Ausser besagtem Gegenstand werden wir NICHTS anderes aus dem Gebäude holen. Mit etwas Glück wird der Besitzer nicht mal merken, dass das "Buch" fort ist. Dieser Tölpel weiss gewiss nichts damit anzufangen. Er hat es nur in seinem Besitz, weil es einzigartig ist..."
Er wiederholte dann noch einmal.
"Nichts anderes wird mitgenommen, habt Ihr mich verstanden?"

"Aber, aber was haltet Ihr den von mir? Ich würde doch nicht einfach mehr mit nehmen", sie sah ihn mit einem Augenaufschlag an. " Können diese Augen lügen?", zwinkerte sie ihm zu und blickte wieder auf das Pergament. "Nun, Sammler haben die Angewohnheit etwas auszustellen, wenn sie etwas ergattert haben, damit sie jedem ihre Errungenschaft zeigen können. Ich würde eher Tippen das er dieses Teil in seinem Laden als besondere Errungenschaft vorstellt oder aber er es in seinem Büro herzeigt ebenso könnte er es in seinem Haus ausstellen an einem Platz wo *jeder Gast* es einsehen könnte. Wisst ihr ob er Personal sucht? Kennt Ihr ihn vielleicht so könnte man ihn besuchen gehen und Ihr stellt mich als eure neue Errungenschhaft vor. Männer zeigen doch gerne was sie haben?", Sharline schaute ihn direkt an und suchte seinen Blick.
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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyDi Aug 06, 2013 1:21 pm

Rowan runzelt die Stirn und schüttelt dann den Kopf.
"Weder kenne ich ihn, noch weiss ich ob er Personal sucht. Ich weiss aus anderen Quellen, dass er den Gegenstand nicht verkauft und dass er ihn besitzt. Ich habe mich mit gutem Grund nicht bei ihm vorgestellt, wenn Ihr versteht... Ausserdem glaube ich, dass dieser Herr eher auf nichtlebendige Errungenschaften aus ist."

Hatte er sie wirklich nicht verstanden was sie meinte als *seine Errungenschaft* indem fall *sie* vorzustellen oder dachte der Mann einfach nur anderst als sie, das waren ihre Gedanken die ihr gerade durch den Kopf gingen und die man wahrschienlich auch in ihrem Ausdruck sehen konnte. Sie schaute ihn lange nachdenklich an ehe sie sprach. "Das macht es nicht einfacher.Wisst Ihr, manchmal ist es besser direkt vor zu gehen als aus dem Hinterhalt zu agieren. Welche Möglichkeit habt Ihr sehr leise rein zu kommen und so gut es geht geräuscharm durch die das Haus zu schleichen? Wann habt ihr Euch den vorgestellt wann es los gehen soll?" Sie wendete ihren Blick auf die Karte um sie weiterhin zu studieren es schien als ob sie sich die einprägen würde.

Rowan runzelte die Stirn und schien einen Moment lang zu überlegen.
"Nun... hrm..ja also... Ihr seid die Meisterdiebin, nicht wahr? Ihr müsst es wissen. Was mich anbelangt...joah...also... den einen oder anderen Kniff kann ich schon mitbringen. Klettern und Gelenkigkeit wird eher ein Problem sein... aber da können wir uns noch lange den Kopf darüber zerbrechen...wahrscheinlich sehen wir die Probleme erst dann, wenn wir mitten drin stecken." Rowan schnitt eine Grimasse und fuhrt fort.
"Wann das stattfinden solll? Ich hoffe ja, dann wenn wir bereit sind... Dies zu bestimmen, dafür seid ihr ja da..."

Daraufhin meinte Sharline:
"Also gut ich werde mir heute Nacht noch die Umgebung anschauen, ebenso wäre es gut genauer zu Wissen wo sich das Ding aufhällt...wie gesagt wenn er es im Laden hat ist das nicht sehr hilfreich. Stell dir vor es läuft was schief und wir müssen noch einmal da rein das wird dann etwas hinderlich oder sogar unmöglich werden." Sie schaute ihn wieder direkt in die Augen und lächelte dabei freundlich. "Mein Vorschlag wäre nun, ersteinmal auszukundshaften wo er das Buch aufbewahrt. Danach werden wir planen wie wir dort hinein kommen, denn zu zweit ist das schwieriger als allein. Wie steht es mit schnell Laufen, wie schnell bist du, ich frage nur im Falle wenn sie uns erwischen sollten?"

Rowan antwortete:
"Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das Buch, welches nicht unbedingt ein Buch sein muss, in diesem Haus befindet. Da er es nicht verkaufen möchte, macht es keinen Sinn es im Laden zu behalten. Seine restlichen Sammlungen befinden sich ebenfalls in dem Gebäude und schaut" Rowan deutete mit dem Finger auf die Bibliothek im Obergeschoss. "Das sieht doch vielversprechend aus."
Nachdem Sharline weitersprach hob Rowan erstaunt eine Braue.
"Auskundschaften klingt gut, aber ich soll mit?.... Ehm... nun...wenn ihr darauf besteht... Rennen geht, so alt bin ich nun auch noch nicht."

Sie schmunzelte als er sagte, dass er noch nicht so alt wäre. " Ich habe nicht behauptet du wärst alt und schwach. Das Alter liegt im Auge des Betrachters und man ist so als wie man sich fühlt." Sie grinste ihn frech an und schaute wieder auf den Plan. " Ja die Bilbliothek ist sehr versprechend aber dort ersteinmal hochkommen. Du musst nicht mit kommen, ausser du willst es. Du kannst es dir auch hier bequem machen oder nach Hause gehen. Ich finde dich schon und werde dich dann Zuhause besuchen, oder du sagst mir einfach wo du wohnst?" Amüsiert schaute sie ihn an und verschränkte ihre Arme vor der Brust und wartet geduldig ab was er wohl sagen würde.

"Hrm.... geht nur, schaut euch das Gebäude und die Umgebung an. Ich warte hier auf euch und mache es mir....wie sagt man?..ah...gemütlich."
Daraufhin setzte Rowan sich auf einen Stuhl und legte die Füsse auf einen weiteren. Die Kapuze zog er sich etwas tiefer ins Gesicht und er gähnte.
"Es weckt mich, wenn ihr wieder da seid..."
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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyDi Aug 06, 2013 1:47 pm

"Wir machen es so: Ich gehe Nachts auf Tour und du kannst dich Tagsüber etwas umhören. Was hällst du davon? Das Bett ist übrigens auch bequem zum schlafen, keine Angst ich werde nicht mit ins Bett steigen wenn du drinnen liegst." Sharline schmunzelte und deutet kurz aufs Bett als sie mit ihm sprach und wendete sich um, um langsam zur Türe zu gehen. Als sie davor stand drehte sie sich nocheinmal zu ihm herum und wartete wieder ab bis eine Antwort kam.

Rowan nickte.
"Hrm...in Ordnung, ein guter Plan. Die mögen die Göttlichen dir viel Glück schenken...:"
So stand er auf, ging zum Bett, band seinen Schwertgurt ab, lehnte ihn gegen das Bett und legte sich selbst rein...

Sharline schmunzelte und sprach: "Ihr solltet absperrren aber zieht den Schlüssel ab, damit ich auch hinein kann." Sie ging nochmal zum Tisch, legte Bogen und Köcher ab und war nur mit dem Dolch den man sehen konnte bewaffnet als sie das Haus verließ.

Rowan schaute sich unsicher um, dann stand er auf, schloss hinter Sharline die Tür und zog den Schlüssel heraus. Dann legte er sich wieder ins Bett und wartete... nach einer Weile schlief er ein.
Dunkel waren die Gassen und Straßen an den sich Sharline herum trieb um in das reichere Viertel zu gelangen. Es schien so als würde sie sich auskennen. Dort angekommen suchte sie sich einen Platz in der gasse und blieb dort an der Wand stehen und schaute nachdenklich zum Haus.
Die Bretonin stieß sich von der Hauswand ab und ging los. Sharline suchte in dem Viertel nach einem Haus was leer stand am besten eines das in der Nähe des besagten Ziel objektes sein würde. Sie huschte durch dunkle Gassen um den Wachen eventuell so gut es ging auszuweichen. Und fand gerade ein Haus was anscheinden dafür wie geschaffen war. Sie schaute sich um und sah danach durchs Fenster ins innere des Hauses.

Im Inneren des Hauses war es dunkel. Die Fenster verstaubt. Ein schmaler Lichtschein aus einem nahegelegenen Gebäude liess einen schumrigen Blick auf eines der Zimmer frei. Einige Möbel befanden sich offenbar darin, zugedeckt mit weissen Laken. Unter den Laken konnte man einige Dinge vermuten: Einen Tisch, einige Stühle, einen Kamin, Regale, ein Bild an der Wand.
Von aussen sichtbar, besass das Haus wohl nur einen Stock. An Frontseite befand sich eine Doppeltür-Luke aus massivem Holz mit einem Anhängeschloss versperrt. Die Luke würde wohl in einen Raum unterhalb des Gebäudes führen. Ansonsten stand da natürlich noch die Eingangstür.
Weder Licht noch Geräusche kamen aus dem Gebäude.


"Mal schauen ob ich etwas finde was mich näher zu dir bringt", sprach Sharline während sie das Haus umrundete und versuchte heraus zu finden ob ein Zettel vielleicht an der Türe angebracht war, ob dieses Haus vielleicht zu vermieten wäre? Dabei versuchte sie ebenfalls zu schauen ob ein Fenster aufging als sie die Wohung umrundete und blickte ebenfalls in diese.

Während sich Sharline das Haus so ansieht entdeckt sie, dass die meisten Fenster von innen vorschlossen sind. An der Eingangstür hängt aber wirklich ein Pergament mit einem Nagel an die Haustüre geschlagen.
Auf dem Pergament steht folgendes:

"Wir sind bis Mitte Sonnenhöhe in Wegesruh.
Dringliche Nachrichten können in die dortige Taverne "Zur gestopften Gans" geschickt werden.
Gez.
Arnoh Voires


Sharline begann sich umzuschauen und als sie sicher war das Keiner in der Nähe war, holte sie ihre Dietriche heraus. Sharline lauschte an der Türe ob sie etwas hören könnte, vielleicht war ja doch etwas in dem Haus was ihre Augen nicht ausmachen konnten. Falls sie nichts hören sollte begann sie mit dem Dietrich die Türe zu öffnen dabei immer wieder umschauend ob nicht jemand zufällig in die Gasse bog und dort entlang lief.
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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptySo Aug 18, 2013 2:05 pm

Vom Innern des Hauses war nicht zu hören. Das Schloss sprang rasch auf und die Tür ging auf.
Sharline befand sich nun im Eingangsbereich des Hauses. Zur ihren linken Seite machte sich ein grosser Raum, wohl eine Wohnstube auf. Die Möbel waren mit Laken bedeckt. Einige Stühle, ein Tisch und ein Kamin waren da. Zur rechten Seite gab es eine Tür, welche in die Küche führte. Am anderen Ende des Raumes gab es drei weitere Türen. Eine führte offenbar nach unten, da sie am Ende einer Treppe lag.

Sharline huschte schnell in den Raum und schloß die Türe hinter sich zu. Sie wartete bis ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten,ihre Blicke folgten ebenso den Boden entlang um zu sehen wieviel Staubschicht am Boden lag, falls kein Staub am Boden lag, begann sie so leise wie möglich durchs Haus zu schleichen um die Räume nach und nach zu inspizieren. Ebenso die Schubladen zu öffen könnte ja sein das sie etwas interessantes fand was zu ihrem Auftrag dazu gehörte. Sie nahm nichts mit, ließ alles so wie es gehörte um keinen Verdacht des Einbruchs zu erwecken. Falls es eine Treppe nach oben gab würde sie dorthin gehen um von dort einen guten Platz zu suchen um das Haus gegen über zu beobachten.

Eine der beiden Türen, welche noch in dieser Etage blieben, führte in ein geräumiges Schlafzimmer mit Himmelbett, grossem Kleiderschrank, einem Schreibtisch und einem grossem Spiegel an der Wand, sowie einer Truhe am Fusse des Bettes. Die andere Türe führte offenbar in einen Lagerraum. Verschiedene Fässer standen dort, sowie auch Käse in Regalen und verschiedene Flaschen, welche mit verschiedenen Namen beschriftet waren...vom Öl zum Wein und Schnaps.
Eine Tür in den oberen Stock, gab es nicht, dafür entdeckte Sharline eine Schnur zu einer Deckenluke... Der Dachboden war im Gegensatz zum restlichen Haus ausgesprochen staubig. Hier wurde v.a. Stroh gelagert. Die Decke war tief und man konnte sich nur gebückt oder auf den Knien fortbewegen. Am Ende des Dachstockes gab es je ein kleines Fenster, eines davon zeigte zum Haus des Sammlers, in welchem zu dieser Stunde keine Lichter mehr brannten.
So gab es dann noch die Tür in den Keller. Im Keller wurde Holz gelagert. Ausserdem befand sich hier eine kleine Werkstatt mit Drehbank und verschiedenen Werkzeugen. Der Keller selbst besass wieder 3 Türen. Die erste war, diese in den Raum davor, die zweite Tür war am Ende einer kleinen Treppe, welche zu einer Art Luke nach draussen führte. Diese war aber von aussen verschlossen. Die letzte Tür, führte in einen kleinen Raum, der sich als Latrine erwiess: Eine Holzbank mit einem Loch in der Mitte, auf welches man sitzen konnten, der Geschmack von Kot und in der Ecke ein Abwasserdeckel.


Sie nahm sich den Dachboden genauer vor. Als sie oben war shcloß sie die Luke wieder und begutachtete das Fenster, ebenso schaute sie wohin und as dort unten auf der Straße war, falls sie flüchten musste. Sie würde versuchen über die Strohballen zum Fenster zu gelangen. Ihren Rucksack abstellen und dort vorsichtig aus dem Fenster seehen. Ihre BLicke galten nicht nur dem Haus was nun dunkel vor ihr stand sondern eher dem Garten. Anschienend war sie dabei heraus zu finden ob dort jemand Streife lief, Hunde im garten liefen oder beides. Falls es der Fall sein sollte dann würde sie versuchen die Zeiten sich zu merken bzw aufzuschreiben und ebenfalls die Wachen die auf der Straße Patrouille liefen.

Als Sharline sich auf dem Dachboden zum Fenster bewegte, wurde einiges an Staub aufgewirbelt, der unangenehm in Augen und Hals kratzen könnte. Während sie nun einige Zeit am Fenster stand, kam nach etwa einer halben Stunde plötzlich ein Fackelschein von der Strasse, an welcher die beiden Häuser und auch weitere, standen. Das Licht wurde heller und heller.... bis dann ein Wachmann erschien und seine übliche Route durch die Strassen der besseren Viertel der Stadt ging. So lief er auch diesesmal an den Häusern vorbei und weiter seiner Route nach. Dann wurde es wieder Schritt für Schritt dunkler.
Nach einer weiteren halben Stunde ging dann plötzlich die Eingangstür des Hauses auf. Eine Gestalt mit einer Laterne kam in den Garten und lief hinter das Haus. Durch das schumrige Licht, konnte man nicht viel erkennen, doch schien er gerüstet und der Schatten verriet, dass der Mann an einem Gurt eine lange Scheide trug. So ging die Gestalt hinter das Haus zu einer kleinen Holzhütte, von höchstens 2 Meter Durchmesser. Es vergingen einige Minuten, dann schritt die Gestalt wieder zurück ins Haus.


Sharline hustete so leise es ging und nahm ihren Wasserschlauch um einen großen Schluck daraus zu nehmen. Somit hoffte sie das kratzen im HAlse los zu werden, dabei rieb sie sich die Augen die etwas gereizt waren durch den Staub und trank noch einmal einen großen Schluck ehe sie den Wasserschlauch wieder verschloss um diesen wieder an ihrem Gürtel zu befestigen. Beobachtend sah sie dem Wächter seinen Weg lang gehen und lickte dabei zum Himmel um ungefähr die Zeit auszumachen. Als die Türe vom Haus aufging und sie die Person herauskommen sah, wurde ihre Neugierde geweckt, sie versuchte so gut wie möglich diese Person auszumachen und genauer anzusehen. War das eine Wächterkleidung die er da trug, oder eher etwas Feineres?

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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptySo Aug 18, 2013 2:09 pm

Es war schwierig zu erkennen, aber wahrscheinlich handelte es sich um eine Lederrüstung, sowie eben die Schwertscheide.

Sharline wartete noch etwas ab etwa 2 Stunden und behielt das Haus weiterhin im Auge. Sie hatte alle Zeit der Welt und begann etwas Dörrfleisch aus ihrerm Rucksack zu holen um es langsam zu essen. Danach wendete sie wieder den Blick nach aussen, lauschte dabei um gegebenfalls falls sich etwas im Haus täte reagieren zu können.

Die restlichen beiden Stunden war es still um das Haus. Nach der ersten Stunde kam lediglich wieder eine Stadtwache mit Fackel durch die Strasse. Sie schaute kurz zu den einzelnen Häusern und ging dann jedoch weiter ihrer Patroullie nach. Selbes geschah dann wieder eine Stunde später. Danach war es ruhig auf den Strassen und in den Häusern.

Nachdem die letzte Wache ihren Weg ging. Machte sich Sharline auf ,nahm ihren Rucksack und schlich leise durchs Haus hinaus. Da die Wachen anscheinend jede Stunde erst durch die Straßen zogen. Sie ging zu ihrem Zielobjekt umkreiste es so gut es ging um einen geigneten Platz zu suchen um über den Zaun gehen zu können, ohne gesehen zu werden. Sie war aber ersteinmal nur dabei sich umzusehen und würde nicht sofort über den Zaun klettern.

Das Haus des Sammlers lag still vor Sharline. Auch der gepflegte Garten war verlassen. Verschiedene Blumen waren im ganzen Garten gepflanzt.
Einzig aus einem der Eckzimmer des Hauses waren einige Geräusche zu hören und- nun auch erkenntlich- leuchtete ein schwaches Licht aus dem dazugehörigen Fenster.

Ihre Neugier war geweckt und beoabchtete das Eckzimmerfenster was dort wohl vor sich gehen würde? Sie schaute sich um und würde es wagen, falls keiner in sicht war über den Zaun zu klettern um dann so leise wie möglich zum Haus zu schleichen und sich unter dem Eckfenster stellen. Falls es im Erdgeschoss war und sie gute einsicht haben sollte würde sie sogar wagen vorsichtig ins Fenster zu schauen.

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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyMi Aug 21, 2013 8:49 pm

Als Sharline unter dem Fenster stand, hörte sie knapp einige Gesprächsfetzen. Drei männliche Stimmen waren auszumachen.
1: "Diese Runde geht an mich."
2:" Immer dieses Glück..."
3: "Glück sagst du? Das ist doch Beschiss..."
1:"Ach..und gestern hast du wohl beschiss'n, was?"
3: "Haha... das war Können, du Sohn einer fetten Argonierin"
1: "Ich schau gleich zu, dass du keine Söhne mehr kriegst..."
2: "Beruhigt euch, Jungs...hier..nehmt noch'n Schluck und dann spielen wir weiter. Neue Runde, neues Glück, nicht wahr?"

Die Stimmen kamen aus nächster Nähe, wohl direkt am Fenster, genauso wie der Lichtschein. Wagte es Sharline trotzdem durch das Fenster zu schauen?

Sie wartete kurz ab und lauschte weiterhin was sie zu sagen hatten. Sie zog ihren Mundschutz hoch, so dass nur ihre Augen heraus schauen würden, was sich mit der Nacht prima decken sollte. Wenn sie wieder anfangen zu spielen, würde sie ganz vorsichtig soweit hoch gehen, dass ihre Augen gerad mal so ins Fenster linsen konnte, um sich ein Überblick zu verschaffen wie die Männer dasaßen. Sie würde danach wieder untertauchen und dort sitzen bleiben um das Gespräch zu belauschen, könnte ja sein, dass sie etwas über dieses Buch erfahren würde.

Sharline spähte durch das Fenster und sah drei grobschlächtige Männer. Zwei waren mit einer Lederrüstung bekleidet, der Dritte trug ein Kettenhemd. Alle drei hatten offenbar einige Narben im Gesicht, einem fehlte zwei Zähne, hatte dafür grosse, goldige Ohrringe. Der Zweite war im Gesicht unrasiert, dafür mit geschorenem Kopf. Der Dritte mit dem Kettenhemd schien einigermasen gepflegt und hatte auch lange Haare, die hinter dem Kopf zu einem Rossschwanz zusammengebunden waren. See spielten irgendein Kartenspiel und tranken dazu aus grossen hölzernen Humpen.
Aus heiterem Himmel drehte der Mann mit den langen Haaren und dem Kettenhemd den Kopf und schaute zum Fenster...

Schnell duckte Sharline sich, ging in die Hocke und versuchte genau zu hören was nun vor sich ging. Vorsichtig schlich sie der Hauswand entlang, so dass sie das Fenster noch sehen konnte aber sich im Dunkeln und im Schatten aufhielt. So könnte sie gut geschützt sein, falls jemand durchs Fenster schauen sollte, da ihre Rüstung, dunkel genug war um von den Schatten aufgenommen zu werden. Sharline selber blieb ruhig und lauschte in die Nacht hinein um zu zu hören was so vor sich ging, ebenso beobachtete sie das Fenster und ihre Umgebung abwechselnd.

Sharline konnte knapp erneut einige Gesprächsfetzen durch das Fenster hören.
"War da nicht was?"
"Seh..."
"Ich auch nicht..."
"Natürli..."
"Du willst nur wieder beschei..:"
"Konzentriert euch auf das ...."
"Billiger Trick."

Kurz war der Schatten einer Person am Fenster zu sehen. Dann verschwand dieser jedoch und das Gespräch im Innern des Hauses drehte sich wieder um das Spiel und einige Alltäglichkeiten.

Sharline setze sich wieder unters Fenster und lauschte den Gesprächen, könnte ja sein das sie etwas über das Buch hören sollte, das Rowan suchte. Sie blieb auch sitzen um herauszufinden ob die 3 Männer mal aufhörten um vielleicht ihre Wache zu laufen...umsonst saßen sie dort nicht ...

Nach einer halben Stunde sassen die Männer immernoch da. Sie sprachen über dieses und jenes, Frauen, Alkohol, Abenteuer und Kämpfe, die sie angebelich bestritten haben sollen. Dann sagte einer der Dreien:
"Wie's aussieht bist du wieder dran..."
" Wir sollten ein anderes Spiel spielen..."
"Vielleicht...nachdem du wieder zurück bist..."
Man hörte einen Stuhl quietschen und dann einige Schritte. Leise sagte einer Stimme dann:
"Oder auch nicht..."
Nun waren nur noch zwei Stimmen zu hören. Sie unterhielten sich über belangloses Zeug.
Nach einigen Minuten waren wieder Schritte zu hören, ein Stuhl quietschte. Es wurde weiter gespielt.
Dies wiederholte sich so ungefähr nach einer weiteren halben Stunde erneut.

Sharline suchte dne Garten ab, ob villeicht ein Baum oder sont etwas nützliches da rumstehen würde und man sich daruf setzen könnte um vielleicht das Fenster genauer beobachten zu können. Falls sie nichts finden sollte würde sie seitlich am Haus entlang laufen um vielleicht ein offenes Fenster aus zu machen.



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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyMi Aug 21, 2013 8:58 pm

Offene Fenster gab es keine, doch fand Sharline einen Baum in der Nähe des Holzschuppens, in welchem vorhin eine Person rein und wieder rausgegangen war. Vom Baum aus konnte man noch knapp in das einzig beläuchtete Fenster schauen, jedoch war die Distanz wohl zu gross um noch gut etwas hören zu können.

Sharline merkte sich den Baum denn morgen würde sie auf diesen klettern wollen, um zu sehen wie die drei Männer ihre Patroullie laufen würden. Aber heute würde sie ersteinmal unter dem Fenster sitzen bleiben, so das sie doch im Schatten sitzen würde und würde noch weitere Zeit zuhören was die Männer zu erzählen haben. Die Vorlieben oder vielleicht eine neue (Wache/ Hausangestellte gesucht wird) die sie hätten oder sowas ähnliches, Sharline wusste das Männer gerne übertrumpfen um sich mit irgentwas zu brüsten also blieb sie gedulig sitzen.

Während sie noch eine Weile unter dem Fenster sass, kamen die Wachen auf ein neues Thema. Sie sprachen davon, dass eine der Hausmädchen eine sehr wertvolle Vase des Hausherrn fallen gelassen haben soll und kurz darauf gefeuert wurde. Daher scherzten die Wachen und klopften einige Sprüche über das mögliche Aussehen und die damit verbundenen Vorzüge, welche wohl das neue Hausmädchen haben könnte, welches in drei Tagen den Dienst im Haus beginnen würde.
Als die Zeit wieder gekommen war, stand einer der Wachen auf und ging seine Patroullie. Gleichzeitig stand jedoch auch ein weiterer auf und Sharline hörte kurz darauf, wie die Haustüre zuschlug und dann näherten sich ihr einige laute Fusstritte...

Sharline lauschten den Worten und schmunzelte leicht. Als die Haustüre zu hören war und Schritte in ihre Richtung versuchte sie so leise wie möglich aus der Gefahrenzone zu schleichen an der Hauswand entlang und zwar soweit das sie das Häusschen sehen kann, den Baum und vorallen aus der Lichtquelle zu sein, falls derjenige überhaupt mit einer Fackel unterwegs wäre. Vorsichtig würde sie sich hinsetzen und abwarten.

Als Sharline sich gerade hinter das Haus bewewgte, kam ein Mann mit einer Fackel um die Ecke. Sharline konnte ihn gerade noch auf sich zukommen sehen, dann bewegte sie sich en Wand entlang, unte reinpaar nicht beläuchteten Fenstern vorbei. Als sie sich hinsetzte und schaute, kam auch gleich der Mann wieder an der Ecke vorbei und in ihr Blickfeld. Er ging zu dem Häuschen....
Es dauerte einige Minuten, dann öffnete sich die Türe des Häuschens wieder und der Mann ging seinen Weg zurück ohne Sharline bemerkt zu haben.

Es gibt Zeiten eines Schurken indem das Blut fast zu gefrieren droht. Genau so eine Zeit war es als der Typ mit der Fackel um die Ecke kam und sie gerade geschafft hatte in Sicherheit zu gelangen. Das ist aber auch die Zeit in der sie ihre *Ruhe* die sie hatte sehr zu schätzen wusste. Eine falsche oder hektische Bewegung und man würde sie sofort sehen. ihr Ziehvater selbst lernte ihr diese Ruhe zu bewahren. " Kind diese Ruhe wird dir dein Leben retten, ebenso brauchst du es, um deinen Feinde des Leben zu nehmen"...so hatte er es ihr beigebracht. Sie wartete bis der jenige wieder zurück zum Haus ging und würde sich wieder unter dem Fenster bequem machen. Kurz bevor die Nacht zum Tage wurde würde sie noch im Schatten das Gelände verlassen und zurück zur Unterkunft gehen indem auch Rowan schlief.

In der restlichen Nacht gingen die Wachen immer in ungefähr gleichen Abständen ihre Runde. Ansonsten geschah nichts Erwähnenswertes und sie sprachen auch nicht über etwas Besonderes.
----------------------------
Rowan schlief die ganze Nacht über im Unterschlupf.
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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyDi Jan 07, 2014 11:10 am

Sharline stand so leise wie möglich auf und machte sich auf den Weg durch die Gassen zu gehen als der Morgendämmerte. Sie ging aber nicht zu ihrem Unterschlupf sondern zu erst zu ihrer Taverne um den Wirt etwas Gebäck und Brot abzuschwatzen. Sie bezahlte auch wenn Vincent der Wirt wie immer verneinte, indem sie der Bedienung das Geld zu schob und danach das Essen packte um zu ihrem Unterschlupf zu gehen, indem Rowan schlief. Leise versuchte sie die Türe aufzuschließen, ging hinein , schloß die Türe wieder hinter sich und stellte das Essen auf den Tisch. Die Papierrollen mit den Grundriss legte sie vorsichtig bei Seite. Da sie nicht wusste was er zum Frühstück trinken würde wartete sie ersteinmal bis er wach werden würde. Sharline setze sich auf ihren Platz und sah ihm beim schlafen zu.

Als Sharline den Raum betrat wachte Rowan sofort durch die Hilfe des Zaubers auf, der auf den Ring an Rowans Hand gelegt worden war und Rowans Sinne vorrübergehend erhöhten. Doch Rowan versuchte sich nichts anmerken zu lassen und blieb einfach so lange liegen, bis er hörte, dass sich Sharline nicht mehr bewegte. Dann öffnete er sachte die Augen zu Schlitzen und entdeckte die Schurkin alsbald auf ihrem Platz. Er schloss seine Augen, rührte sich etwas, gähnte, öffnete seine Augen wieder und tat so als sei er gerade aufgewacht.
"hrmm..." Er schaute ihr Sharlines Richtung und tat überrascht.
"Oh, Ihr seid ja schon da? *Gähn* Wie spät ist es?"
Rowan richtete sich im Bett auf und schaute zum Tisch. "Essen? Das hätte ich jetzt nicht gedacht..."
Also stand der Magier auf und ging zum Tisch, wo er sich wieder setzte. Er nahm sich ein Stück Brot, biss herzhaft rein und sprach:
"Und?...hrm..mpf...Was habt ihr herausge...mpf..mpf..herausgefunden?"
Rowan ass weiter am Brot während er Sharline zuhörte was sie zu berichten hatte.

" Möchtest du etwas trinken? Ich habe Tee hier, Wasser, Met müsste ich allerdings erst holen gehen...Würde sagen ich mache ersteinmal etwas zu trinken zu dem essen und dann erzähle ich." fragend schaute sie ihn an und schmunzelte dabei, ob sie wohl gemerkt hatte das er schon wach war? Wohl eher kaum,und wenn, würde sie sich nichts anmerken lassen. Sie wartete geduldig ab bis er antwortete.

"Wasser reicht mir... aber spannt mich nicht zu lange auf die Folter..."

"Geduld ist eine Tugend", mit einem zwinkern stand sie auf "Nun gut, Ich habe mich umgesehen und hatte einen guten.....Platz zum beobachten gefunden um ersteinmal heraus zufinden wie die Wachen laufen und was sie so ergeben würde."
Sie ging neben die Feuerstelle um dort aus einem kleinen Schränkchen,
was an der Wand angebracht war, ein Glas heraus zu nehmen. Mit dem Glas ging sie zwischenzeitlich zu einem Fass das mit Wasser gefüllt war, tauchte das Glas dort hinein um dann mit den Worten...
:
"Nun ich habe heraus gefunden das die Wachen alle Stunde einmal vorbei kamen um zu sehen ob alles in der Straße in Ordung ist. Von meinenPlatz aus sah ich das das Haus Nachts auf jedenfall von aussen nicht bewacht war." ...zu ihm zurück zu kehren um das Glas dann vor ihm hinzustellen.

Sie setze sich dazu, nahm sich ebenfalls ein Stückchen Brot und begann weiter zu erzählen. " Nach einer längeren Zeit habe ich es gewagt meinen Platz zu verlassen und bin direkt auf das Grundstück gegangen habe mich aber nur ausserhalb aufgehalten, um mir ersteinmal einen Überblick zu beschaffen."
Sharline machte ein Pause und beobachtete den Mann und schmunzelte leicht dabei. Sie nahm einen größeren Schluck aus ihren Wasserschlauch und fuhr fort zu erzählen. " Es wird nicht leicht werden....3 Wachen habe ich ausgemacht. Sie spielen dort Karten oder sowas...auf jedenfalll ein Hinderniss. Sie erzählten aber das eine neue Dienstmagd in drei Tagen kommen würde. Ich weiß noch nicht ganz was ich machen werde...aber ich werde heute Nacht nocheinmal hingehen, bevor wir dort eindringen können muss ich mehr heraus finden, es wird noch etwas dauern bis ihr zu dem komm was ihr haben möchtet." Sie schaute ihn abwartend an und beoabchtete seine Reaktion dabei.

Rowan hörte Sharline gespannt bei ihrem Bericht zu und bediente sich nebenbei weiterhin am Frühstück. Als die Schurkin mit ihrer Rede schloss, nickte Rowan und sagte:
"Das war anzunehmen, also dass es nicht einfach wird.... und dass es dauern wid.
Ihr wollt euch als die neue Dienstmagd ausgeben? Wird das nicht auffallen?
Hrm... auf jedenfall ist es gescheit, dass Ihr euch die Situation und das Gebäude in Ruhe noch einmal anseht. Doch bezweifle ich schwer, dass ihr irgendwelche Informationen über das Buch, welches nicht unbedingt ein Buch sein muss, erhalten werdet. Ich bin ziemlich sicher, dass der Sammler nicht mal wirklich weiss, was er da besitzt. Geschweige denn, dass irgendwelche barbarischen Tölpel davon etwas wissen könnten."
Rowan nahm einen grossen Schluck Wasser.
"Ihr seid die Diebin, was kann ich tun um uns zu unterstützen?"

"Ich weiß noch nicht, wie ich es anpacken werde. Aber mich als das Dienstmädchen ausgeben was erst in paar Tage ankommen soll, habe ich nicht vor. Ich habe vor die drei Wachen zu beobachten. Wie sie laufen und vorallen wohin sie laufen, was sie spielen und vorallen was sie trinken. Ich werde sie heute Nacht nochmal beobachten, die nächste Nacht werde ich ins Haus gehen um es kennen zulernen. Keine Angst ich werde nichts entwenden", schmunzelte Sharline und trankt ein kleines Schlückchen Wasser.

" Wenn ich dann mehr weiß, werde ich erst richtig planen, vorher bringt es nichts. Ich glaube da stimmst du mir auch zu?" Die junge Bretonin brach sich ein Stückchen vom Brot ab und steckte es sich in den Mund. "Hmmm was du machen könntest"... nachdenklich und kauend sah sie ihn an, bevor sie sprach: "Du könntest dich ein wenig umhören, vielleicht brauchen sie ja mehr als nur ein Dienstmädchen. Du könntest auch einfach die Umgebung beobachten um das Haus herum oder im Hof des Hauses. Lass dich nur nicht von den Wachen erwischen. Was noch nützlicher wäre, wäre eine bessere Beschreibung des *Buches* oder was auch immer es sein soll."
Sie redete ruhig aber doch sehr müde, die Nacht war lang und anstrengend gewesen.

Rowan lauschte weiterhin den Worten der Diebin und überlegte danach einige Zeit lang.
"Eine bessere Beschreibung? Nun es ist ein Fragment einer Handschrift eines grossen Magiers. Eine bessere Beschreibung gibt es nicht. Es wurde in Dunmeri verfasst.
Was genau bezweckt Ihr mit dem Besuch heute Abend? Ich könnte euch begleiten und...wie sagt man? "Schmiere stehen", ja?"
Der ältere Bretone grinste und wartete auf eine Antwort.

Sharline wollte gerade trinken und verschluckte sich daran als er ihr das Angebot machte mit zu kommen um Schmiere zu stehen. Sie hustete sich aus und sah in direkt in die Augen und Nachdenklich an. " Es sind drei die innen Patrouillieren, aussen ist soweit nichts los gewesen, aber vielleicht könntest du dich unters Fensters setzen und ihre Gespräche mit anhören nur pass auf, du müsstest dich so im Schatten halten das man dich nicht sieht. Wie gut bist du im rennen? "

Rowan hob skeptische eine Augenbraue.
"Rennen? Ich dachte ich soll mich verstecken? Unter einem Fenster sitzen braucht wohl kaum grosse Kenntnisse. Das werd ich schon schaffen.
Ich werde das Haus im Auge behalten, während Ihr euch drinnen ein Bild davon macht, Ja? Das werd ich schon können...immerhin werde ich später so oder so irgendwie in das Haus reinmüssen."
Er nahm einen Schluck Wasser und sagte dann:
"Brauchen wir irgendwelche Geheimzeichen oder sowas? Ich habe gelesen, dass dies unter Dieben weit verbreitet sei."
Er schien die Frage ernst zu meinen.

"Nun warum ich fragte ist ganz einfach .... es kann trotzdem etwas schief gehen, auch wenn man nur unter einem Fenster sitzt um die zu belauschen. Sie gehen in das Häuschen...warte..." Sharline stand auf und nahm aus der Kommode ein Pergament heraus und ein Kohlestift, ging zurück zu ihm am Tisch. Sie sah sehr müde aus aber wollte ihm anscheinend die Umgebung aufmalen und zeigen wie das alles angeordnet ist. Sie zeigte ihm das ganze und sah ihn dann an. "So sieht es aus.....sehr knapp das ganze.....deswegen fragte ich dich. Bist du der Zeichensprache mächtig?", sie schmunzelte und sah ihn kurz direkt in die Augen.

Rowan begutachtete die Karte eingehend, dann schüttelte er den Kopf.
"Ich kenne keine Zeichensprachen, erstrecht nicht Diebeszeichen. Aber Ihr könntet mir einige Zeichen aufschreiben, oder zeigen..."

Ihre Augen musterten ihn nachdenklich und nippte dabei an ihrem Glas. " ich werde mich erstmal schlafen legen. Auch ich habe schlaf nötig", schmunzelte sie und lehnte sich an ihrem Stuhl zurück. " Mal sehen vielleicht werden wir heute abend schon alles erledigen und dieses Teil besorgen aber dazu wirst du mir vertrauen müssen und mich ersteinmal *alleine* ins Haus gehen lassen. Falls etwas schief laufen sollte und wir getrennt werden sollten, teffen wir uns hier wieder. Ihr sagtet ja ihr könnt gut laufen." Sie zwinkerte ihm zu und stand auf um zu ihren Bett zu gehen. Sie entledigte sich ihrer Rüstung und schlumpfte unter ihre Decke. "Waschgelegenheiten gibt es in der Taverne um die Ecke, essen ist hier und falls ihr unterweg sein solltet, vergesst nicht abzusperren. Wir treffen uns heute am späten Nachmittag wieder hier und werden dann besprechen was passieren wird." Eine lockere Handbewegung ist noch von ihr zu sehen und wartete anscheinend ab was er zu sagen hatte, ehe sie ihre Augen müde schloss um einzuschlafen.

Nachdem Sharline zu ende gesprochen hatte, zog sich Rowan seine Kapuze über den Kopf.
"Gut. Ruht euch nur aus. Ich werde in die Taverne gehen und einwenig lesen. Am Nachmittag werde ich wiederkommen..."

Sharline zog sich aus, ob der Magier nun im Raum stand oder nicht interessierte sie nicht. Sie schlüpfte sofort unter die Decke , wandte sich um und hob ihre Hand. Die junge Bretonin winkte ihm zu während sie die Augen schloss. Ihre Hand ließ sich neben sich auf das Bett plumsen und rührte sich keinen Millimeter mehr. Die Nacht hat deutlich ihre Spuren hinterlassen.

Als der Magier das Haus eher die Bruchbude verließ, strahle die Morgensonne vom Himmel und streichelte die Steine, Menschen und auch Rowan über den Kopf mit ihren Strahlen. Er bemerkte das einiges los war in der Straße in der er sich aufhielt. Den Kinder flitzen aus den Häusern gefolgt von ihren Eltern oder auch nicht. Die Jungen sowie Mädchen trugen Leinensachen die zerschlissen aussahen. Ein Mädchen blieb vor ihm stehen. Ihr Gesicht war sauber gewaschen aber ihre Kleidung schien verstaubt zu sein. Sie lächelte und hielt ihm zögerlich ihre rechte Hand hin:
“ Eine milde Gabe, mein Herr.“ Sie wartete kurz ab ob er sie weg schicken würde. Ihre Freunde standen natürlich neben ihr und sah ihn mit großen Augen an.

Wenn er weiter geht, würde er in Richtung Hauptmarkt kommen. Viele Menschen liefen in die Richtung und er konnte einige Schreie vernehmen. Der Markt war Rund gehalten und hatte in der Mitte einen großen Brunnen. Um den Markt selber, außen herum waren die zuständigen Gebäude, wie Bäcker, Metzger, Lederer und vieles mehr, die diesmal ihre Geschäfte geschlossen hielten um am Markt mit anderen Händlern, die ebenfalls ihre Stände hatten die Waren zu verkaufen. Verschiedene Düfte und Aromen dürfte der Magier nun zu riechen bekommen. Met, frisch Gebackenes Brot, Fleisch, Fisch,Wurst, Obst, Gemüse und alles was dazu gehörte, wurden an den Ständen angepriesen.
„ Selbstgemachte Krüge zu verkaufen,
kauft Leute meine Krüge sind die besten die es zu kaufen gibt.“, hörte der Magier einen unter vielen Marktschreiern heraus.

Rowan betrat die Strasse und ihm war auf einen Schlag sichtlich unwohl. Schnell zog er die Kapuze seiner Robe übers Gesicht. Als ein kleines Bettlermädchen ihn ansprach, erschrack der Magier kurz. Er räusperte sich und versuchte - schlecht gespielt- seine Stimme etwas tiefer klingen zu lassen. "Krhm..hrlm...Ja, mein Kind...natürlich...ehm.." er grübelte mit zwei Fingern in seinem Geldbeutel, während die Kinder jede seiner Bewegungen beobachteten. Schnell zog er die Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht, dann reichte er der Kleinen des Goldstück. " Kauf dir ein Buch davon... wobei... ich glaube Bücher sind teurer..."

Als er den Markt betrat, starrte Rowan nur auf den Boden um niemandem sein Gesicht zu zeigen. Dies führte dazu, dass er immer wieder ausversehen in irgendwelche Passanten lief, was ihm einige Flüche und Schupsereien bescherte. Ohne viel Kommentar versuchte der Magier möglichst schnell in die nächste Taverne zu gelangen....

Dort angekommen, setzte er sich in eine einsame Ecke, bestellte ein Frühstuck und ein Glas Wasser. Als er bemerkte, dass seine Aufmachung mehr Aufmerksamkeit auf sich zog, als von ihm erwartet, zog er die Kapuze hektisch wieder vom Kopf und murmelte leise vor sich hin:

"Das ist einfach nichts für mich..."

Nach dem Frühstück zog er ein Buch aus einer Tasche, dann ein zweites und ein Drittes. Dazwischen ass er irgendwann noch zu Mittag.
Als es später Nachmittag war, packte er seine Sachen wieder ein. In Gedanken versunken hätte er fast vergessen zu bezahlen. Doch die Rufe der Kellnerin und erneute Blicke der übrigen Gäste, sagten ihm, dass er nun besser zahlen und verschwinden sollte. Wieder starrte er schnell auf den Boden, damit niemand sein Gesicht sah und er vergeblich unauffällig wirkte. Dann zahlte er und verschwand.

Offensichtlich stark angespannt, kämpfte er sich wieder durch die Menge zur Sharlines Haus. Immerhin schaute er diesmal wohin er lief... Dort angekommen, klopfte er an Tür.

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BeitragThema: Re: Die Schurkin und der Magier   Die Schurkin und der Magier EmptyDi Jan 07, 2014 11:34 am

Sharline erwachte und vollzog erst einmal ihre morgendliche Prozedur. Waschen, frische Sachen anziehen,etwas zu essen machen und dann ihre langen Haare in den Griff kriegen, die auch wie heute in sämtlichen Himmelsrichtungen abstanden.

Nach dem morgendlichen oder vielleicht sollte man eher sagen abendlichen Waschgang setze sie sich an den Tisch um ihr Brot zu essen. Sie war gerade fertig und hatte alles aufgeräumt als es an ihrer Tür klopfte. Sie ging zu Türe öffnete sie und sah den Magier lächelnd an. „ Komm herein und setz dich doch.“ Sie machte etwas Platz um ihn hereinzulassen und würde hinter ihm die Türe zumachen.

„Komm setzt dich hin.“ Sie musterte ihn kurz und machte sich auf zum Schrank zu gehen und kramte dort innen herum um einen Phiole herauszuholen die nicht durchsichtig war. Danach holte sie eine weitere hervor und stellte beides auf den Tisch. Die zweite Phiole war durchsichtig. Der Inhalt sah mehr nach klaren Wasser aus. Sie ging zu dem Schrank zurück und noch zwei Tücher heraus und legte diese zu den Phiolen dazu und sah ihn dann fragend an. „ Na wie war dein Tag so? Du siehst nicht so aus als würdest du unseren nächtlichen Ausflug überstehen?“

Rowan betritt den Raum und setzt sich an den Tisch.

"Ich habe gelesen. Bereit für den Ausflug? Natürlich. Darauf warte ich schon seit Wochen... bereiter geht es wohl kaum. Und ihr? Seid ihr ausgeschlafen? Habt ihr einen Plan entwickelt?"
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